1. Saarland

Populäre Melodien im Völklinger Altenheim

Populäre Melodien im Völklinger Altenheim

Völklingen. Wenn Betagte und Rollstuhlfahrer klatschen und laut "Bravo" rufen, kann man davon ausgehen, dass sie wirklich begeistert sind. So geschehen in der Cafeteria des Völklinger Altenheims St. Josef. Grund: Der Arbeitskreis des DRK Völklingen hatte, wie seit 1983 jedes Jahr, zum Konzert mit einheimischen Künstlern eingeladen. Und zu Kaffee und Kuchen auch

Völklingen. Wenn Betagte und Rollstuhlfahrer klatschen und laut "Bravo" rufen, kann man davon ausgehen, dass sie wirklich begeistert sind. So geschehen in der Cafeteria des Völklinger Altenheims St. Josef. Grund: Der Arbeitskreis des DRK Völklingen hatte, wie seit 1983 jedes Jahr, zum Konzert mit einheimischen Künstlern eingeladen. Und zu Kaffee und Kuchen auch. Was Wunder, dass die Cafeteria gefüllt war bis auf den letzten Platz, denn die Konzerte erfreuen sich stets großer Beliebtheit. Und die Künstler gaben ihr Bestes. Gisela Shimakage (Sopran), Joscha Blatzheim (Tenor), Bernd Theobald (Bass) und Jürgen Haberkorn (Klavier) kamen gerne, denn der Beifall alter Menschen tut gut. Und so servierten sie einen bunten Reigen beliebter Melodien wie "Kennst Du das Land , wo die Zitronen blüh'n" oder "Der Postillon von Longemeau". Aber auch Mozart kam mit "Schau ein Mädchen von 15 Jahren" zu Gehör und Carl Löwe mit "Heinrich der Vogler". "Ich liebe Dich so wie Du mich", schmetterte der Tenor Joscha Blatzheim sehnsuchtsvoll, um später zusammen mit dem Bass ein Duett aus Mozarts "Entführung aus dem Serail" unter lautem Beifall darzubieten. Auch Millöckers "Dunkelrote Rosen" und Paul Linkes "Schlösser, die im Monde liegen" entsprachen so recht dem Geschmack der Zuhörer. Klar, dass auch Franz Lehar mit "Dein ist mein ganzes Herz" nicht fehlen durfte, ebenso Kalmanns "Das ist die Liebe". Schließlich war es Jerry Bocks "Wenn ich einmal reich wär" und vor allem das als Zugabe dargebotene, wunderschöne und zum Mitsingen animierende Volksliederpotpourri, das die Herzen aller noch einmal höher schlagen ließ. Christa Welsch führte wie immer gekonnt durchs Programm, bedankte sich mit Blumen und Wein bei den Künstlern; und auch Sylvia Haen vom betreuenden Dienst des Hauses bedankte sich mit Worten und Präsenten. Und alle freuen sich schon aufs nächste Jahr. ler