Polizisten aus dem Kreis kicken um die deutsche Meisterschaft

Kreis St. Wendel. Alle drei Jahre kommt es bei der deutschen Polizei-Meisterschaft zum Kräftemessen der Fußball-Auswahlmannschaften der Polizei der Länder und des Bundes. Auch in diesem Jahr hat die saarländische Auswahl die Möglichkeit, sich für die Endrunde im September beim amtierenden Meister Baden-Württemberg zu qualifizieren

 Heinz Histing (links stehend) trainiert die Polizei-Auswahl. Foto: SZ

Heinz Histing (links stehend) trainiert die Polizei-Auswahl. Foto: SZ

Kreis St. Wendel. Alle drei Jahre kommt es bei der deutschen Polizei-Meisterschaft zum Kräftemessen der Fußball-Auswahlmannschaften der Polizei der Länder und des Bundes. Auch in diesem Jahr hat die saarländische Auswahl die Möglichkeit, sich für die Endrunde im September beim amtierenden Meister Baden-Württemberg zu qualifizieren. Obwohl das Saarland von der Anzahl der Polizei-Beamten im Gegensatz zu anderen Bundesländern einen Nachteil hat, kann die Auswahl auf Erfolge zurück blicken. 1969 holten saarländische Polizisten den Titel, 1988 die Vize-Meisterschaft und 1990 landete die Saar-Polizei auf dem dritten Platz.In diesem Jahr muss das Saarland sich in der Vorrunde in Gruppe zwei mit Niedersachsen und Sachsen-Anhalt messen. In fünf Gruppen qualifiziert sich jeweils der Erste für die Endrunde. Die saarländische Auswahl musste im ersten Spiel beim Favoriten Niedersachsen antreten. Im Stadion des ehemaligen Zweitligisten TSV Havelse war die Mannschaft von Auswahltrainer Heinz Histing über lange Strecken ein ebenbürtiger Gegner, musste aber nach einer Unachtsamkeit in der Abwehr in der 69. Minute das 0:1 hinnehmen. Nach der 0:1-Niederlage sind die Chancen auf ein Weiterkommen in der Dreier-Gruppe gesunken. Dennoch will die Saar-Polizei im nächsten Spiel gegen Sachsen-Anhalt am morgigen Mittwoch, 14. Mai, 14.30 Uhr, im Stadion Weidenbruch in Saarwellingen drei Punkte einfahren, um sich die Minimalchance zu erhalten. Torsten Remus, Fachwart der saarländischen Polizei-Auswahl, sieht noch Chancen auf ein Weiterkommen. Er erinnert an die Endrunde 1988 in Biberach. Damals verlor die saarländische Auswahl ihr erstes Spiel gegen Baden-Württemberg mit 0:1. Baden-Württemberg verlor anschließend 1:3 gegen Hessen - und das Saarland schaffte im letzten Spiel gegen Hessen einen 4:1-Erfolg und zog ins Endspiel ein.Für das Spiel gegen Sachsen-Anhalt hat Trainer Histing folgende Spieler in den Kader berufen: Marc Lauer (VfB Theley), Tobias Kautenburger (SV Losheim), Pascal Dörr, Christian Frank und Pascal Petry (alle SV Hasborn), Thorsten Karthein (SV Thalexweiler), Matthias Kiefer (SF Rehlingen), Rico Ternes (SC Halberg Brebach), Michael Groß (SC Reisbach), Andreas Finkler (FC Marpingen), Uli Braun und Bendikt Puhl (beide FC Reimsbach), Marc Bellmann (SC Gresaubach), Sascha Jung und Marco Jung (beide SF Köllerbach), Jochen Biegel (VfL Primstal) und Norman Brust (SSV Bachem). mak