Plus internetSt.-Christophorus-Sportler holen viele Medaillen

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St. Ingbert. Über einen Medaillensegen bei den Special Olympics, die jüngst in Mayen stattfanden, freut sich die St. Ingberter St.-Christophorus-Schule. Regelmäßig trainiert eine Gruppe der Förderschule für geistige Entwicklung im Wallerfeldstadion. Die Teilnahme an den Spielen ist für die Menschen mit geistigen Behinderungen jedes Mal eine ganz besondere Herausforderung und Erfahrung

St. Ingbert. Über einen Medaillensegen bei den Special Olympics, die jüngst in Mayen stattfanden, freut sich die St. Ingberter St.-Christophorus-Schule. Regelmäßig trainiert eine Gruppe der Förderschule für geistige Entwicklung im Wallerfeldstadion. Die Teilnahme an den Spielen ist für die Menschen mit geistigen Behinderungen jedes Mal eine ganz besondere Herausforderung und Erfahrung.

Sechs Schüler und Schülerinnen waren diesmal in Mayen dabei. Während Daniel Sträßer aus Rohrbach als Einzelstarter über die Distanzen von 100 Meter und 1500 Meter starke Leistungen zeigte (wir berichteten), haben die St.-Christopherus-Schüler in Mayen besonders im Ballweitwurf ihre Stärken ausgespielt. Christian Bohnet erzielte eine Goldmedaille. Marius Adler und Mike Vasseur schafften Silber. Stefanie Sattler gelang in dieser Disziplin zudem ein dritter Platz und somit Bronze.

Zweimal Gold gab es für die St. Ingberter Gruppe im Sprint: Franziska Zäh und Daniel Deckarm hatten dabei die Nase vorne. Mike Vasseur stand auch auf der Kurzstrecke auf dem Treppchen: Über 50 Meter gewann sie Bronze. Trainiert werden die Christophorus-Athleten von Meike Duppé. Werner Wagner hilft seit Jahren ehrenamtlich.

Die Lehrerin erläutert: "Die Special Olympics sind vom Olympischen Komitee anerkannt und stellen weltweit die größte Organisation für Sportler mit geistiger Behinderung dar." Für ihre Schützlinge bedeute eine Teilnahme viel. Egal ob mit oder ohne Medaille: Die Atmosphäre der Veranstaltungen stärkt die Persönlichkeit.

Das Training geht an der St. Ingberter Schule unterdessen mit vollem Elan weiter. Meike Duppé erklärt: "Die Teilnahme an diesen regionalen Spielen ist Voraussetzung für die Teilnahme an den großen nationalen Spielen in Bremen im kommenden Jahr. Bei denen wollen wir auch dabei sein."mbe

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