Pflegeleichte Exoten erobern die Herzen von Nils und Luis

Pflegeleichte Exoten erobern die Herzen von Nils und Luis

Schwarzenacker. Exotisch und extrem pflegeleicht. Eine tolle Kombination für ein Haustier, wie Familie Neumann aus Schwarzenacker findet. Blickt man in ihr Terrarium, so könnte der ein oder andere meinen, es sei überhaupt nichts drin. Schaut man dann doch etwas genauer hin, so kann man die rund dreißig Stabheuschrecken erkennen

Schwarzenacker. Exotisch und extrem pflegeleicht. Eine tolle Kombination für ein Haustier, wie Familie Neumann aus Schwarzenacker findet. Blickt man in ihr Terrarium, so könnte der ein oder andere meinen, es sei überhaupt nichts drin. Schaut man dann doch etwas genauer hin, so kann man die rund dreißig Stabheuschrecken erkennen. Sie hängen an einem dicken Ast und sehen selbst aus wie kleine Zweige- perfekt getarnt.Der neunjährige Nils hat sie zu seinem achten Geburtstag bekommen. Zum ersten Mal gesehen hat der älteste Sohn der Neumanns diese exotischen Tiere auf einer Geburtstagsfeier in Mörsbach. "Dort hat ein ehemaliger Schullehrer Skorpione, Schlangen und eben auch diese Stabheuschrecken vorgestellt. Die Kinder konnten Fragen stellen und die Tiere anfassen", erzählt Mama Sibylle. Und prompt wünschte sich der Junge eine Schlange: "Wir wollten lieber klein anfangen. Das ist immer so eine Sache, wenn Kinder Tiere pflegen sollen. Die Stabheuschrecken fressen nur Brombeerblätter und machen auch sonst keine Arbeit, deshalb haben wir uns für sie entschieden", so Sibylle Neumann. Das Interesse für exotische Haustiere liegt in der Familie: "Mein Mann Heiko hatte früher Vogelspinnen."

Auch Neumanns jüngster Sohn, der fünfjährige Luis, kann den zweigähnlichen Stabheuschrecken etwas abgewinnen: "Der Kleine nimmt sie gerne auf die Hand und ist etwas mutiger als sein Bruder. Nils hat noch Berührungsängste", erzählt Neumann. Dabei seien die Stabheuschrecken angenehme Zeitgenossen: "Sie machen keinen Lärm und riechen auch nicht."

Stabheuschrecken gibt es in den Farben von hell- bis dunkelbraun und in grün. Sie sind weniger Tiere zum Anfassen als Tiere zum Ansehen. Den Neumanns macht es Spaß, die kleinen Exoten zu beobachten: "Sie sind tolle Kletterer und tasten mit ihren Fühlern alles ab."

Der fünfjährige Luis und sein neunjähriger Bruder Nils sind fasziniert von ihren Stabheuschrecken. Foto: PM/Sibylle Neumann.

Da es so viele Stabheuschrecken sind, haben sie keine Namen. Dies habe aber, so Sibylle Neumann, auch einen Vorteil: "Am Anfang waren die Jungs traurig, als mal eine starb. Aber da ständig viele neue Eier im Terrarium liegen, ist das auch wieder schnell vergessen." bla

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