1. Saarland

Pfarrhof ist zum echten Schmuckstück geworden

Pfarrhof ist zum echten Schmuckstück geworden

Oberkirchen. Jetzt hat der Pfarrhof in Oberkirchen wieder das ihm gebührende Aussehen. Helfer aus mehreren Ortsvereinen haben ihn in wochenlanger Arbeit renoviert, vor allem die beiden Säulen. Sie haben Sandsteine erneuert, Fugen saniert, einen Weg mit Natursteinpflaster angelegt, Ziergehölze gepflanzt und Rasen gesät. Gekrönt wird das Werk durch eine Muttergottesfigur

Oberkirchen. Jetzt hat der Pfarrhof in Oberkirchen wieder das ihm gebührende Aussehen. Helfer aus mehreren Ortsvereinen haben ihn in wochenlanger Arbeit renoviert, vor allem die beiden Säulen. Sie haben Sandsteine erneuert, Fugen saniert, einen Weg mit Natursteinpflaster angelegt, Ziergehölze gepflanzt und Rasen gesät. Gekrönt wird das Werk durch eine Muttergottesfigur. Ortsvorsteher Karl Josef Scheer hat die Statue, die von einem abgeräumten Friedhof stammt, vor dem Zerschlagen bewahrt. Er nahm sie nach Oberkirchen, ließ sie durch den Steinmetz Christoph Walisko-Schütz restaurieren und zwischen den beiden Säulen aufstellen. Das gesamte Pfarrhofprojekt lief innerhalb der Aktion "Tatort Dorfmitte" und wurde durch das saarländische Umweltministerium mit 3000 Euro und von der Gemeinde Freisen mit 300 Euro bezuschusst. Die ehrenamtlichen Helfer haben 350 Stunden im Pfarrhof abgeleistet und aus ihm wieder ein richtiges Schmuckstück gemacht. In seiner Ansprache sagte Ortsvorsteher Karl Josef Scheer: "Die Renovierung des Pfarrhofes hat bewiesen, dass wir im Ort wieder ganz hervorragend zusammengearbeitet haben."Am Mariä Himmelfahrtstag erteilte Pastor Hanno Schmitt der Marienstatue und der gesamten Anlage den kirchlichen Segen. "Der Pfarrhof ist zum großen Lob für die geworden, die sich ihm gestalterisch angenommen haben", sagte der Geistliche vor 300 mitfeiernden Gläubigen. Das ganze Kirchenjahr über werde der Pfarrhof genutzt. Hier würden sich die Gläubigen vor besonderen Gottesdiensten versammeln, um anschließend zur heiligen Messe in die Kirche einzuziehen. Die aufgestellte Muttergottes weise auf ihren Sohn hin, dem die Gläubigen sakramental in der Kirche begegnen können. Pastor Schmitt dankte besonders Ortsvorsteher Karl Josef Scheer, der das Pfarrhofprojekt initiiert, geleitet und dabei selbst mit Hand angelegt habe. "Dieses Engagement ist ein bedeutender Hinweis darauf, dass der Glaube am Weiselberg noch einen Platz in den Herzen der Menschen hat." An dem Wortgottesdienst waren auch die Volkshauskapelle, der Musikverein und der Kirchenchor beteiligt. Unter Glockengeläut sangen die Gläubigen zum Abschluss des Wortgottesdienstes das "Großer Gott, wir loben dich." Der Segensfeier war das Festamt zum Hochfest der Aufnahme Mariens in den Himmel vorausgegangen, zelebriert durch Pastor Hanno Schmitt und den Ruhestandsgeistlichen Winfried Mosmann. Nach dem Hochamt, in dem die Kräutersträuße der Gläubigen gesegnet wurden, ging eine Prozession rund um die Kirche zum Pfarrhof. gtr