1. Saarland

Peter Lauer lauert auf sein zweites Saisontor

Peter Lauer lauert auf sein zweites Saisontor

Hasborn. Mit seinen 20 Jahren hat Peter Lauer, Stürmer in Diensten des Fußball-Oberligisten SV Hasborn, schon mehr schwere Verletzungen hinter sich, als mancher Fußballer in seiner gesamten Karriere haben wird. "Ich hatte zwei Mal einen Meniskus-Abriss. Einmal am linken Meniskus und einmal am rechten. Einmal wurde der Meniskus genäht, einmal ein Stück entfernt

Hasborn. Mit seinen 20 Jahren hat Peter Lauer, Stürmer in Diensten des Fußball-Oberligisten SV Hasborn, schon mehr schwere Verletzungen hinter sich, als mancher Fußballer in seiner gesamten Karriere haben wird. "Ich hatte zwei Mal einen Meniskus-Abriss. Einmal am linken Meniskus und einmal am rechten. Einmal wurde der Meniskus genäht, einmal ein Stück entfernt. Zudem hatte ich Ende der letzten Saison noch Achillessehnen-Beschwerden", erzählt Lauer. Trotz der schweren Verletzungen dachte der Offensivspieler, der 2007 vom VfB Theley nach Hasborn wechselte, aber nie ans Aufhören. Er sagt: "Das kam für mich nie in Frage - auch wenn es hart war, sich immer wieder heran zu arbeiten." Das Durchhaltevermögen des 20-Jährigen scheint sich bezahlt zu machen. In den bisherigen drei Spielen in der Oberliga lief Lauer drei Mal von Beginn an auf. "Ich freue mich sehr, dass Trainer Gerd Warken mir das Vertrauen schenkt", erklärt der Stürmer. Dieses Vertrauen zahlte Lauer auch schon zurück. Beim Gastspiel der Hasborner beim TuS Mayen (1:0) gelang im sein erster Saisontreffer - es war Lauers erstes Tor in der Oberliga überhaupt. "Das war ein geiles Gefühl", erinnert er sich, fügt dann aber gleich hinzu: "Letztendlich ist aber die Mannschaft wichtig, da ist es egal, wer die Dinger macht." Dennoch würde sich Lauer natürlich nicht wehren, wenn heute beim Gastspiel der Hasborner bei der SV Elversberg II (19 Uhr) sein zweiter Saisontreffer hinzukommen würde. "Elversberg ist aber eine starke Mannschaft. Und mit dem ehemaligen Hasborner Christian Frank haben sie einen guten Mann hinten drin. Dennoch wollen wir nicht auf Remis spielen, sondern versuchen, zu gewinnen", sagt der 20-Jährige. Um sich optimal auf die Begegnung vorzubereiten, versucht Lauer heute ein bisschen früher freizubekommen. Denn derzeit absolviert er ein Praktikum in Luxemburg bei einer Bank. "Ich studiere Betriebswirtschaftslehre in Trier und habe derzeit Semester-Ferien. Die muss man dann für so etwas nutzen", erklärt Lauer. Die Verständigung in unserem Nachbarland ist für den Hasborner Fußballer kein Problem: "Meistens geht es in Deutsch. Nur ab und zu muss ich mir ein wenig mit Englisch behelfen, da mein Französisch nicht so gut ist." Das einzige was für den 20-Jährigen ein bisschen nervig ist, ist die Fahrerei. Der Stürmer beschreibt: "Ich bin immer 70 Minuten unterwegs, und nach der Arbeit geht es direkt weiter zum Training oder zum Spiel." Aber seit er wieder verletzungsfrei kicken kann, nimmt Lauer auch das eher in Kauf. "Das war ein geiles Gefühl."Peter Lauer, Stürmer des SV Hasborn

Auf einen BlickDer Hasborner Trainer Gerd Warken erwartet heute Abend in Elversberg keine leichte Aufgabe. Der 57-Jährige beobachtete den Gegner bei den Auswärtsspielen beim 1. FC Saarbrücken (0:0) und bei Borussia Neunkirchen (1:1). Warkens Fazit: "Die zweite Mannschaft der SVE ist schwer einzuschätzen und hat spielerisch gutes Potential. Das wird eine genau so schwere Aufgabe für uns wie gegen Saarbrücken." Beim Gastspiel an der Kaiserlinde steht Warken übrigens sein kompletter Kader zur Verfügung. sem