1. Saarland

Persönliche Ausstrahlung als Glaubenszeugnis

Persönliche Ausstrahlung als Glaubenszeugnis

Güdesweiler. Der Glaube, der nicht aus "Du sollst" und "Du darfst nicht" bestehe, sondern eine lebendige Beziehung zu Gott sei, stand im Mittelpunkt der Predigt, die der Trierer Weihbischof und derzeitige Verwalter des Bistums, Robert Brahm, am Dienstagabend in der Güdesweiler Pfarrkirche Christkönig hielt

Güdesweiler. Der Glaube, der nicht aus "Du sollst" und "Du darfst nicht" bestehe, sondern eine lebendige Beziehung zu Gott sei, stand im Mittelpunkt der Predigt, die der Trierer Weihbischof und derzeitige Verwalter des Bistums, Robert Brahm, am Dienstagabend in der Güdesweiler Pfarrkirche Christkönig hielt. Anlass dazu war die Reise, die der Geistliche zwischen dem 26. April und dem 27. Juni durch das Dekanat St. Wendel unternehmen und dabei über 1000 jungen Menschen das Sakrament der Firmung spenden wird. Nach Güdesweiler gekommen waren rund 300 Gläubige, hauptsächlich Katechetinnen und Katecheten sowie Firmbewerber und weitere Gläubige aus zahlreichen Pfarreien des Dekanates. "Viele Menschen glauben heute nur das, was sie mit ihren Händen greifen können", sagte Weihbischof Brahm. "Davon haben die Katecheten bei der Vorbereitung der jungen Christen auf ihre Firmung sicher etwas gemerkt." Die Erfahrung zeige jedoch, dass in vielen Menschen trotz ihres verschütteten Glaubens eine tiefe Sehnsucht nach Geborgenheit und Schutz in ihrem Leben vorhanden sei. Deshalb dürften die Christen ihren Glauben, der ihnen Kraft und Hoffnung schenke, nicht für sich alleine behalten. Sie müssten ihn an andere Menschen weitergeben. Nicht nur der Kirchturm sei in einem Ort das sichtbare Zeichen des Glaubens. Auch die Christen sollten ein Zeichen sein und durch ihre persönliche Ausstrahlung ein Glaubenszeugnis ablegen. Dazu gehörten besonders die Menschen, die in der Liturgie der Gottesdienste mithelfen, zum Beispiel Ministranten, Lektoren, Kommunionhelfer, Sänger und Organisten. Der Weihbischof dankte während der Eucharistiefeier auch dem früheren Dechanten Thomas Weber aus Primstal. Die ersten Schritte in dem neuen Dekanat St. Wendel seien für ihn eine große Herausforderung gewesen. Gottes Segen, Kraft und Mut wünschte er dem Nachfolger Pfarrer Klaus-Peter Kohler (Oberthal) und dessen Stellvertreter Thomas Damke (St. Wendel). In dem Pontifikalamt sang der Kirchenchor Güdesweiler unter der Leitung von Manuel Horras. An der Orgel war Christoph Demuth. Für den 14-jährigen Lukas Lauer aus Oberthal, der am 12. Mai gefirmt wird und der auch an dem Gottesdienst in Güdesweiler teilnahm, hat der Empfang dieses Sakramentes eine besondere Bedeutung: "Die Vorbereitungszeit macht mir viel Freude. Wenn ich gefirmt bin, fühle ich mich noch ein wenig enger mit Gott verbunden", versicherte der junge Mann. Der Messe vorausgegangen war ein Zusammentreffen von Weihbischof Robert Brahm mit den Mitgliedern des Dekanatsrates im Heinrich-Meffert-Haus in Oberthal. Dort fand am Abend auch ein Empfang für den Gast aus Trier statt. Dazu waren vor allem die Katechetinnen und Katecheten des Dekanates eingeladen worden. gtr

Auf einen BlickDie Firmtermine im Dekanat St. Wendel: 26. April um 15 Uhr in Bliesen. 29. April um 18 Uhr in St. Wendel, St. Anna. 2. Mai um 18 Uhr in Winterbach. 6. Mai um 18 Uhr in Niederlinxweiler. 8. Mai um 18 Uhr in Urexweiler. 9. Mai um 18 Uhr in Alsweiler. 11. Mai um zehn Uhr in Marpingen. 12. Mai um zehn Uhr in Oberthal. 17. Mai um 18 Uhr in Hasborn-Dautweiler. 18. Mai um zehn Uhr in Scheuern. 24. Mai um 18 Uhr in Baltersweiler. 25. Mai um zehn Uhr in Freisen. 30. Mai um 18 Uhr in Gonnesweiler. 31. Mai um 15 Uhr in Neunkirchen/Nahe und um 18 Uhr in Türkismühle. 1. Juni um zehn Uhr in Braunshausen. 7. Juni um 15 Uhr in Nonnweiler und um 18 Uhr in Kastel. 8. Juni um zehn Uhr in Primstal. 13. Juni um 18 Uhr in Sotzweiler. 19 Juni um 18 Uhr in Theley. 20. Juni um 18 Uhr in Urweiler. 21. Juni um 18 Uhr in St. Wendel, St. Wendelin. 22. Juni um zehn Uhr in Tholey. 26. Juni um 18 Uhr in Oberkirchen. 27. Juni um 18 Uhr in Grügelborn. gtr