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Peer Steinbrück lässt seine Nebeneinkünfte von Wirtschaftsprüfern unter die Lupe nehmen. Sollten alle Politiker ihre Nebeneinkünfte preisgeben?

Peer Steinbrück lässt seine Nebeneinkünfte von Wirtschaftsprüfern unter die Lupe nehmen. Sollten alle Politiker ihre Nebeneinkünfte preisgeben?

Saarbrücken. Umfassender als alle anderen Politiker legt der designierte SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück seine Nebenverdienste offen. In drei Jahren hat er 89 Vorträge gehalten, davon 74 mit einem Standardhonorar von 15 000 Euro. "Pro Vortrag habe ich im Durchschnitt 14 000 Euro brutto erhalten, die ich mit 48 Prozent versteuerte habe", sagt er

Saarbrücken. Umfassender als alle anderen Politiker legt der designierte SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück seine Nebenverdienste offen. In drei Jahren hat er 89 Vorträge gehalten, davon 74 mit einem Standardhonorar von 15 000 Euro. "Pro Vortrag habe ich im Durchschnitt 14 000 Euro brutto erhalten, die ich mit 48 Prozent versteuerte habe", sagt er. Netto ergab sich daraus ein durchschnittliches Einkommen in Höhe von 7 300 Euro. Aber Steinbrück betont auch: "In der gleichen Zeit habe ich 237 Vorträge unentgeltlich gehalten, bei Schulen, Universitäten, bei ehrenamtlichen Organisationen, bei Vereinen." Und in mehreren Fällen habe er auch noch die Veranstalter gebeten, das Geld an karitative Einrichtungen zu spenden. Über die Honorare von Peer Steinbrück, dem designierten SPD-Kanzlerkandidaten, wird heftig diskutiert. Was meinen Sie: Sollen die Politiker ihre Nebeneinkünfte offenlegen? redStimmen Sie für JA unter Telefon(01379) 37 11 35-1, oder für NEIN unter (01379) 37 11 35-0. Die Telefone sind bis kommenden Donnerstag, 8. November, 24 Uhr, geschaltet. Ein Anruf kostet 50 Cent aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise können abweichen. Ebenso können Sie uns online unter www.saarbruecker-zeitung.de/abstimmung Ihre Meinung mitteilen.