Partnerschaft für Hochwasser nimmt ihre Arbeit auf

Ottweiler. Nach der Gründung der Hochwasserpartnerschaft "Obere Blies" im Oktober letzten Jahres haben nun die Akteure ihre Arbeit aufgenommen. So begrüßte der Ottweiler Bürgermeister Hans-Heinrich Rödle zahlreiche Gäste aus den Anrainergemeinden und des Umweltministeriums in den Räumen der Wasserversorgung Ostsaar (WVO)

Ottweiler. Nach der Gründung der Hochwasserpartnerschaft "Obere Blies" im Oktober letzten Jahres haben nun die Akteure ihre Arbeit aufgenommen. So begrüßte der Ottweiler Bürgermeister Hans-Heinrich Rödle zahlreiche Gäste aus den Anrainergemeinden und des Umweltministeriums in den Räumen der Wasserversorgung Ostsaar (WVO). Im Mittelpunkt stand die Hochwassergefahrenabwehr an der Oberen Blies. Der bisher sehr niederschlagsreiche Winter 2011/2012 hat den Anrainern der Blies wieder deutlich vor Augen geführt, dass Hochwasser eine ständige Bedrohung darstellt. "Glücklicherweise sind wir trotz steigender Pegel von größeren Schäden verschont geblieben. Hochwasser ist ein Naturereignis. Umso wichtiger ist es, dass wir uns auf künftige Hochwasserereignisse gemeinsam vorbereiten", so Rödle. In der Folge stellte Achim Schmidt vom Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz (LUA) die unlängst erstellten Hochwassergefahren- und Hochwasserrisikokarten der Blies vor. Jede Anrainerkommune erhielt dabei einen Kartensatz, der nun auf Richtigkeit und Plausibilität geprüft wird. Vorgestellt wurde auch der Hochwassermeldedienst im Saarland. Weitere Workshops werden folgen, heißt es in der Pressemitteilung weiter. red

Meistgelesen
Neueste Artikel
Zum Thema
Aus dem Ressort