Parken zum Nulltarif

Lebach. In Lebach gehören die Parkuhren bald zum alten Eisen. In der gesamten Innenstadt soll Parken mittels Parkscheibe kostenlos für 30 Minuten, eine und zwei Stunden möglich sein. Den Dauerparkern sollen gesonderte Parkplätze zugewiesen werden, das gleiche gilt für Park&Ride-Plätze

Lebach. In Lebach gehören die Parkuhren bald zum alten Eisen. In der gesamten Innenstadt soll Parken mittels Parkscheibe kostenlos für 30 Minuten, eine und zwei Stunden möglich sein. Den Dauerparkern sollen gesonderte Parkplätze zugewiesen werden, das gleiche gilt für Park&Ride-Plätze. Das neue Parkraumkonzept wurden einstimmig vom Lebacher Stadtrat verabschiedet. Unverändert bleibt für Anwohner, Mitarbeiter und Bedienstete der Stadt die Regelung, eine Jahresparkkarte gegen Gebühr zu erwerben. Einen hoher Stellenwert nimmt der Bitscher Platz in dem Konzept ein. Dort wird auch in Zukunft ein nicht unerheblicher Parkdruck bestehen. Die Langzeitparker sollen, so schlägt es das Gutachten vor, in den hinteren Bereich der Poststraße und auf den Parkplatz auf der gegenüberliegenden Theelseite verdrängt werden. Ein Ideenwettbewerb zur Neugestaltung des Bitscher Platzes warf im Vorfeld die Frage nach der Anzahl der Parkplätze auf. Daher hat die Stadt diese Untersuchung in Auftrag gegeben. In dem gesamten Stadtbereich sind 1007 Stellplätze vorhanden, wobei zu keinem Zeitpunkt der Erhebung auch nur ansatzweise eine Vollbelegung der Stellplätze festgestellt werden konnte, heißt es in dem Gutachten. Es gibt in Lebach also mehr Plätze als benötigt werden. Der Gutachter geht von einem Stellplatzbedarf von 673 aus.Park&Ride-PlätzeIn der Sitzung wurden auch Bedenken laut, wie es mit Park&Ride-Plätzen aussehe, wenn denn die Saarbahn komme oder die Spritpreise weiter steigen und die Menschen verstärkt auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen. Dieser Parkraumbedarf sei nur bedingt abschätzbar, heißt es dazu im Gutachten. Allerdings verfügt die Stadt noch über Flächen im Umfeld der RSW-Busabstellanlage. Darüber hinaus gibt es noch Brachflächen auf der Jabacher Seite des Bahnhofes. Diese Flächen verfügen allerdings über eine vergleichsweise schlechte Verkehrsanbindung. Meinung

Schnell von A nach B

Von SZ-RedakteurinMonika Kühn Wer nach Lebach fährt, findet auf jeden Fall einen Parkplatz. Zweite gute Nachricht, dieser kostet nichts. Mit diesem Konzept hat die Stadt einen weiteren Schritt zur Attraktivität getan. Das Gutachten belegt auch, dass sogar an Markttagen genügend Stellplätze vorhanden sind. Doch bei all diesen guten Nachrichten muss der Besucher wissen, dass er auch mal ein paar Meter zu Fuß zurücklegen muss, denn vor allem die Parkplätze um den Bitscher Platz sind begehrt. Wer öfter zu Fuß in der Stadt unterwegs ist, bemerkt schnell, dass er in ein paar Minuten in der City, an der Kirche oder am Bahnhof ist. Besuchern müsste man dies vielleicht ähnlich wie bei Wanderschildern näher bringen: Fußweg fünf Minuten vom Rathaus bis zum Bahnhof.