1. Saarland

"Parents for future" Saarland raten Schulen zu kreativem Umgang mit dem Demo-Freitag

Ratschläge an Schulleiter für Umgang mit Fridays-for-future-Demo : Fridays-Eltern geben Schulleitern Tipps

Vor nächster Klimaschutz-Demo am 29. November fordern „Parents for Future“ positives Signal der Schulen.

„Uns erscheint dieser Aufruf notwendig, weil die Bundesregierung mit dem verabschiedeten Klimapaket eine wirksame und nachhaltige Klimapolitik völlig verfehlt hat“, sagt Rune Becker, Delegierter der „Parents for Future  Saarland“.

Deshalb böten die FFF-Eltern den Schulleitungen jetzt hilfreiche, erprobte Hinweise an, den Schulbetrieb so umzustellen, dass eine „straffreie Teilnahme an der geplanten Demonstration ermöglicht wird“, betont Becker, 51, engagierter Vater auch in der Elternarbeit der Gemeinschaftsschule Saarbrücken-Dudweiler. Bei vergangenen Demonstrationen hatten manche Schulleiter Schülern die Teilnahme an den Demos entweder verwehrt oder diese mit Sanktionen wegen unentschuldigten Fehlens bedroht.

Um ein positives Signal an die jungen Demo-Teilnehmer zu senden, schlagen die FFF-Eltern vor im Kollegium über einen Sonderprojekttag oder Schulausflug zur Demo zu beraten oder den Besuch als Maßnahme politischer Bildung anzuerkennen. Prüfungen sollten am 29. November vermieden werden. Auf Strafen solle verzichtet werden. Und Klimaschutz solle im Unterricht stärker thematisiert werden. Dafür sandten die Eltern eine Handreichung für verschiedene Unterrichtsfächer mit. In Mathe könne „praktische Statistik: Daten zum Klimawandel und manipulative Darstellung“ gelernt werden, heißt es. oder im Fach Politik/Sozialwissenschaften: „Lobbyismus: Hintergründe/Finanzierung/Motivation von Leugnern des menschengemachten Klimawandels“.