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Pakete und Briefe zu Weihnachten verschicken: Das sind die Fristen

DHL, Hermes, DPD : Fristen für Pakete und Briefe: So kommt die Weihnachtspost rechtzeitig an

Kurz vor den Weihnachtsfeiertagen haben Paketboten alle Hände voll zu tun. Das Geschäft der Paketdienstleister boomt auch in zweiten Corona-Jahr. So kommt die Weihnachtspost auch pünktlich an.

Angesichts der großen Nachfrage empfehlen Paketdienstleister die Weihnachtspost möglichst früh abzuschicken. Nur so sei sichergestellt, dass die Pakete, Karten und Briefe auch rechtzeitig vor Weihnachten ankommen. Besonders Sendungen ins Ausland müssen bald abgegeben werden, für manche ist es sogar schon zu spät. Ein Überblick:

Die Weihnachtsfristen für Päckchen und Pakete bei DHL

Wer Weihnachtspakete und Päckchen innerhalb Deutschlands per DHL verschicken will, muss diese bis zum 20. Dezember abgegeben haben. Für Weihnachtspakete, die in deutsche Nachbarländer verschickt werden, ist der Stichtag der 15. Dezember. Eine Ausnahme bildet ausgerechnet das ans Saarland angrenzende Frankreich. Hier müssen Pakete bereits am 14. Dezember auf die Reise gehen. Dasselbe gilt für Italien. Wohnt der Empfänger in einem anderen EU-Land ist der 12. Dezember der späteste Termin. Wem es nichts ausmacht mehr zu zahlen, kann den Premium-Versand nutzen und sich so bis zum 13. Dezember Zeit lassen. 

DHL bietet außerdem den „ExpressEasy“-Service an. Für Deutschland und europäische Hauptstädte gilt der 21. Dezember als Stichtag. Das kann jedoch teuer werden. Innerhalb Deutschlands kostet dieser Service für Pakete bis zu zwei Kilogramm mindestens 14 Euro, für ein kleines Paket ins europäische Ausland werden 47 Euro fällig.

Wer ein Paket außerhalb Europas verschicken möchte, muss sich ranhalten. Stichtag ist der 29. November, gegen Aufpreis der 6. Dezember.

Weihnachten im Saarland: Pakete mit Hermes und DPD verschicken

Der Paketdienstleister Hermes verspricht die Päckchen innerhalb Deutschlands rechtzeitig vor Heiligabend zuzustellen, wenn sie bis zum 21. Dezember abgegeben werden. Für Sendungen ins EU-Ausland ist der Abgabetermin je nach Land unterschiedlich. Nach Frankreich ist der spätestmögliche Termine der 16. Dezember. Nach Dänemark ist eine Abgabe sogar bis zum 19. Dezember möglich.

Bei DPD gilt für Standardpakete innerhalb Deutschlands der 21. Dezember als letzter Abgabetermin. Ins europäische Ausland versendete Pakete sollten, muss auf der bis zum 17. Dezember abgegeben werden. Auch DPD empfiehlt die Paketabgabe in der Filiale bis 12 Uhr.

GLS bittet seine Kunden ebenfalls Weihnachtspakete bis zum 20. Dezember abzugeben. Die Frist für Pakete in EU-Länder ist der 19. Dezember – jeweils bis 12 Uhr.

Weihnachtskarten mit der deutschen Post verschicken

Wer zu Heiligabend lediglich einen Brief verschicken will, muss ihn nach Angaben der Deutschen Post bis zum 22. Dezember vor Briefkastenleerung eingeworfen haben. Innerhalb von Europa ist die Frist der 14. Dezember, für einen Versand außerhalb Europas der 7. Dezember. 

Tipps und Tricks damit die Weihnachtspost rechtzeitig ankommt

  • Wer Geschenke online bestellt, kann sie gleich an den jeweiligen Empfänger schicken. Das spart Zeit und schont die Umwelt.
  • Die Warteschlagen in den Filialen können sehr lang werden. Bei DHL können Sie ihre Pakete online frankieren und an einer Packstation abgeben.
  • Stoßzeiten vermeiden: Pakete am besten nicht morgens vor der Arbeit oder kurz vor Schließung der Filiale abgeben. Ein Blick auf Google Maps kann helfen, sich einen Überblick über die Stoßzeiten der Filiale zu verschaffen.
  • Verpacken Sie ihr Geschenk in einem stabilen Karton. Am besten kaufen Sie diesen direkt bei der Post. Alte Pakete mit Barcodes sollten nicht verwendet werden, da diese fälschlicherweise von den Sortiermaschinen gescannt werden könnten.
  • Auf Schnüre, Schleifen und Geschenkpapier sollte verzichtet werden, da sie sich in den Sortiermaschinen verheddern könnten.
  • Paketschein gut sichtbar auf die Oberseite (größte Fläche des Pakets) kleben.
  • Den Karton gut mit Luftpolsterfolie oder Zeitungspapier auspolstern, so dass sich im Inneren nichts mehr bewegt. So geht auch nichts zu Bruch.
  • Das Paket kommt nur rechtzeitig an, wenn der Empfänger auch zu Hause ist. Tipp: Entweder eine Sendungsverfolgung wählen oder das Päckchen gleich an einen Paketshop, Packstation oder anwesenden Nachbarn umleiten. Alternativ kann auch eine Ablagegenehmigung für den Wunschort erteilt werden.
  • Nicht alles was unterwegs zu Bruch geht oder verschwindet, ist auch versichert. Bei DHL sind es dies lediglich Pakete bis zu einem Wert von 500 Euro. Sobald der Inhalt mehr wert ist, entfällt die Haftung komplett. Päckchen und Standardbriefe sind gar nicht versichert. Sollen Paketsendungen mit einem noch höheren Wert verschickt werden, ist eine separate Transportversicherung ratsam. DHL bietet gegen Aufpreis einen Versicherungsschutz bis 2.500 Euro oder 25.000 Euro an.
  • Lebensmittel dürfen nicht in jedes europäische Land verschickt werden. Wer also selbstgebackene Plätzchen ins Ausland verschicken will, sollte sich vorher über die Einfuhrbestimmungen des jeweiligen Landes informieren.