Ottweiler im Gleichgewicht halten Ottweiler soll im Gleichgewicht bleiben

Ottweiler im Gleichgewicht halten Ottweiler soll im Gleichgewicht bleiben

Ottweiler. Mit einer neuen Initiative unter dem Titel "Ottweiler im Gleichgewicht halten" möchte der SPD-Kandidat für das Bürgermeisteramt, Uwe Meiser (53), den Auswirkungen des demografischen Wandels begegnen. Seiner Auffassung nach werde der zu erwartende deutliche Rückgang der Bevölkerung alle Felder einer aktiven Kommunalpolitik berühren

Ottweiler. Mit einer neuen Initiative unter dem Titel "Ottweiler im Gleichgewicht halten" möchte der SPD-Kandidat für das Bürgermeisteramt, Uwe Meiser (53), den Auswirkungen des demografischen Wandels begegnen. Seiner Auffassung nach werde der zu erwartende deutliche Rückgang der Bevölkerung alle Felder einer aktiven Kommunalpolitik berühren. "Ziel muss es sein, unseren Seniorinnen und Senioren so lange wie möglich ein selbstbestimmtes Leben bieten zu können", hob Meiser hervor.Unter Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten kann sich der SPD-Kandidat "durchaus unter Einbindung eines privaten Investors" die Realisierung altersgerechter Wohneinheiten beziehungsweise Mehrgenerationenwohnanlagen vorstellen. Während in der Ottweiler Kernstadt das bereits angedachte Mehrgenerationenhaus verwirklicht werden sollte, plädiert der SPD-Kandidat in den Stadtteilen für die Schaffung "sozialer Netzwerke". Konkret bedeute dies die Organisation von Strukturen zur Bewältigung von Handreichungen des täglichen Bedarfs, von Fahrdiensten für den Einkauf, von Pflegeleistungen bis hin zur Umsetzung von Möglichkeiten der zwischenmenschlichen Kommunikation, um der Vereinsamung vorzubeugen. Solche Strukturen sollten sowohl von professionellen Anbietern als auch durch ehrenamtliches Engagement bewältigt und nachhaltig installiert werden.

In dieses Projekt will Meiser Vertreter der freien Wohlfahrtspflege, der Kommunalpolitik beziehungsweise der Vereine und Verbände mit einbinden. Auch müssten innerhalb der Stadtplanung und Stadtentwicklung die "berechtigten Bedürfnisse der älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger mehr Berücksichtigung finden". Als ersten Schritt und beispielhaft sieht der SPD-Kommunalpolitiker die geplante Seniorenwohnanlage des Saarländischen Schwesterverbandes in Fürth. Mit Maßnahmen dieser Art könne "unsere Stadt auch in Zukunft im Gleichgewicht bleiben", so Meiser. red

www.uwemeiser.de

Foto: privat