Ostertalhalle leidet unter leeren Kassen

Ostertalhalle leidet unter leeren Kassen

Wiebelskirchen-Hangard-Münchwies. "Das Geld ist alle." Mit dieser trockenen Feststellung gestand der Vertreter der Verwaltung und Repräsentant des Amtes für Gebäudewirtschaft, Hans-Joachim Heintz, in der jüngsten Sitzung des Ortsrates Wiebelskirchen-Hangard-Münchwies, dass für weitere Renovierungsarbeiten an der Ostertalhalle keine Geld mehr zur Verfügung steht

Wiebelskirchen-Hangard-Münchwies. "Das Geld ist alle." Mit dieser trockenen Feststellung gestand der Vertreter der Verwaltung und Repräsentant des Amtes für Gebäudewirtschaft, Hans-Joachim Heintz, in der jüngsten Sitzung des Ortsrates Wiebelskirchen-Hangard-Münchwies, dass für weitere Renovierungsarbeiten an der Ostertalhalle keine Geld mehr zur Verfügung steht. "Im kommenden Jahr werden wir jedoch die sanitären Anlagen erneuern", versprach der Verwaltungsvertreter im Münchwieser Feuerwehrgerätehaus. Ortsvorsteher Rolf Altpeter monierte im Chor mit seinen Ortsratsmitgliedern, dass die Verbesserungen an der Ostertalhalle immer wieder "auf die lange Bank geschoben" würden. "Das ist nicht nach unserem Geschmack", so die Räte. Einer empfahl sogar, "eine Demo wie in Stuttgart" durchzuführen.Trotz der avisierten Geldnot wurde aus dem Kreis der Ortsratsmitglieder auf weitere Mängel hingewiesen. So beispielsweise auf einen Heizungsdefekt "im Schulhaus". Hier qualme es, wenn die Heizung anspringt, und es stinke nach Öl. Drei Straßenlampen zwischen Klubheim und Kulturhalle in Münchwies haben offensichtlich keinen Besitzer. Behauptet wurde im Ortsrat, die KEW habe festgestellt, die Lampen gehörten der DJK. Ortsvorsteher Altpeter bemerkte, die DJK könne nie und nimmer Besitzer von Straßenlampen sein. Er mache die Angelegenheit zur Chefsache. Bevor der Ortsrat zur Tagesordnung im Feuerwehrgerätehaus schritt, stand eine Ortsbesichtigung auf dem Plan. Ein Feldweg am Ende der Schulstraße muss unbedingt erneuert werden. Auch scheint es Grundstücksprobleme bei der Wegeführung zu geben. Die Jagdgenossenschaft ist an einer grundlegenden Befestigung des Feldweges interessiert. "Wenn die Stadtverwaltung den Feldweg in Ordnung bringt, will sich die Jagdgenossenschaft mit bis zu 3000 Euro beteiligen", machte der Ortsvorsteher bekannt. Die Maßnahme soll in den "Wunschkatalog des Ortsrates" aufgenommen werden, versicherte Altpeter. Die Ortsräte wollten des Weiteren wissen, wann der "Dorfgemeinschaftsraum" in Ordnung gebracht wird. "Es wäre wünschenswert, wenn es bald losginge", meinten die Räte. Moniert wurde der schlechte Zustand "um das Saarstahl-Haus" in der Kettlerstraße 14. Hier müsse unbedingt das Umfeld gepflegt werden", forderte der Ortsrat. In der Vorweihnachtszeit will der Rat zur Hangarder Partnergemeinde Enschenberg reisen. > Seite 3: weiterer Bericht gm