Ortsvertrauensmann wünscht sich Leistungsschau für Homburg

Ortsvertrauensmann wünscht sich Leistungsschau für Homburg

Homburg. Er selbst ist Ur-Homburger, steht fest zu seiner Stadt und dokumentiert das unter anderem mit seinem Hobby: Der Ortsvertrauensmann von Homburg-Mitte, Markus Emser (CDU), sammelt nämlich Postkarten von Homburg, über 1500 Motive besitzt er

Homburg. Er selbst ist Ur-Homburger, steht fest zu seiner Stadt und dokumentiert das unter anderem mit seinem Hobby: Der Ortsvertrauensmann von Homburg-Mitte, Markus Emser (CDU), sammelt nämlich Postkarten von Homburg, über 1500 Motive besitzt er.Da ist es verständlich, dass ihm auch ein weiteres Ur-Homburger Gebäude am Herzen liegt: Die Hohenburgschule, die er unbedingt erhalten wissen will. Für Ideen ist er offen, und einen großen Wunsch hat er, auch wenn er weiß, dass dieser wegen der Finanzlage der Stadt derzeit nicht realisierbar ist. Das Stadtarchiv und ein Stadtmuseum würden hier hinpassen, sagte er beim Besuch in der Redaktion. Dies wäre auch mit den Gruppen kombinierbar, die derzeit die Räume nutzen, würde zudem zur Steigerung der städtischen Attraktivität beitragen, unterstrich er.

Allerdings angesichts der Experten-Schätzung von 7,5 Millionen Euro für eine Komplettsanierung des Gebäudes sei klar, dass es hier im Moment nur darum gehen könne, den Status quo zu erhalten - in der Hoffnung, dass sich die Finanzlage erheblich bessere oder andere Lösungen gefunden würden.

Um die städtische Attraktivität ging es auch in einer Leserfrage. Was könnte in der Altstadt verändert werden, damit diese sich weiter zum Positiven verändert? Vor allem in den Sommermonaten, an Sonntagen, wenn kein Konzert auf dem Marktplatz gegeben werde, sei "gar nichts mehr los", hieß es in dem Schreiben. Für Emser leisten die verschiedenen Gruppen in der Innenstadt bereits "sehr gute Arbeit", angefangen von First Avenue über die Initiative Karlsbergstraße bis zur Interessengemeinschaft Altstadt. Weitere Aktivitäten blieben auch den einzelnen Gastronomen überlassen.

Was ihn wirklich störe, so Emser, seien die vielen Leerstände. Hier würde er es sehr begrüßen, wenn man es schaffen könnte, dass "der ein oder andere" etwas in die Tat umsetzt.

Die geplante Geschäftsbebauung auf dem Enklerplatz sieht er positiv. Er begrüße das, und er glaube auch, dass die Magnete, die in der Homburger Innenstadt angesiedelt sind, an ihrem Standort bleiben.

Was ihm hingegen fehlt: eine Leistungsschau. Er wäre froh, wenn der Gewerbeverein diese noch einmal ins Leben rufen und realisieren könnte - in der Innenstadt oder im angrenzenden Bereich. Und noch etwas, unterstreicht er, könnte dazu beitragen, dass die Homburger Innenstadt sich nicht verschiebt: das geplante Parkhaus in der Gerberstraße. Das sollte unbedingt gebaut werden. ust

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