Ortsrat Hassel will mehr Geld für Behebung der Winterschäden

Ortsrat Hassel will mehr Geld für Behebung der Winterschäden

St. Ingbert/Hassel. Ortsvorsteher Markus Derschang hat in der jüngsten Sitzung des Ortsrates Hassel im St. Ingberter Rathaus nochmals betont, dass der Bau einer Lärmschutzwand an der A 6 in dem Stadtteil höchste Priorität genieße

St. Ingbert/Hassel. Ortsvorsteher Markus Derschang hat in der jüngsten Sitzung des Ortsrates Hassel im St. Ingberter Rathaus nochmals betont, dass der Bau einer Lärmschutzwand an der A 6 in dem Stadtteil höchste Priorität genieße. Nach Angaben des zuständigen Rathaus-Mitarbeiters Hans-Peter Broschart lasse aber derzeit der Landesbetrieb für Straßenbau noch prüfen, wie der bestehende Lärmschutzwall wirke und ob eine Lärmschutzwand mit Bauarbeiten an der Autobahnbrücke zwischen Hassel und Rohrbach verbunden werden kann. Weil hier aber frühestens am Jahresende Ergebnisse vorlägen, sahen die Ortsratsmitglieder keinen Grund, schon in diesem Jahr Haushaltsmittel einzustellen. Auch ansonsten hielt sich Hasseler Ortsrat angesichts der Finanzlage mit Forderungen für den Doppelhaushalt weitgehend zurück. Zumal alle drei Fraktionen begrüßten, dass die Stadt trotz kleinerer Kürzungen Vorhaben wie die weitere energetische Sanierung der Eisenbergschule oder ein Spielplatz am Wildgehege finanziell unterstützen will. Dass nährte nicht nur bei Markus Hauck (CDU) die Hoffnung, dass mancher Wunsch "vielleicht aufgeschoben, aber nicht aufgehoben ist".

Schäden sichtbar

Die Absicht der Stadtverwaltung, die Mittel für Straßenunterhaltung in Hassel ab 2011 auf 15 000 Euro zu kürzen, wies der Ortsrat einstimmig zurück. Angesichts der sich abzeichnenden Winterschäden auf vielen Straßen verlangte der Ortsrat stattdessen, auch 2011 und 2012 wie bisher jeweils 40 000 Euro für den Straßenunterhalt bereitzustellen. Und diese Forderung verbanden die Hasseler Fraktionen auch ausdrücklich mit ihrer generellen Zustimmung zum Haushaltsentwurf. schet