Ortskernsanierung hat weiter Priorität

Ortskernsanierung hat weiter Priorität

Wellesweiler. Zum Abschluss des Sitzungsjahres hat der Ortsrat Wellesweiler am Mittwoch eine umfangreiche Prioritätenliste verabschiedet mit einer Reihe von Maßnahmen, die in den beiden kommenden Jahren im Stadtteil umgesetzt werden sollen. Obenan steht die Fortführung der städtebaulichen Sanierung der Ortsmitte, insbesondere im Bereich des Stengelplatzes

Wellesweiler. Zum Abschluss des Sitzungsjahres hat der Ortsrat Wellesweiler am Mittwoch eine umfangreiche Prioritätenliste verabschiedet mit einer Reihe von Maßnahmen, die in den beiden kommenden Jahren im Stadtteil umgesetzt werden sollen. Obenan steht die Fortführung der städtebaulichen Sanierung der Ortsmitte, insbesondere im Bereich des Stengelplatzes. Die Innensanierung der Grundschule einschließlich der Erneuerung der Sanitäranlagen wird ebenso gefordert wie der Abschluss der Baumaßnahmen an der Kindertagesstätte Wellesweiler. Auch ein kurzfristiges Nutzungskonzept für die ehemalige Tennisanlage samt Clubheim wird vom Ortsrat erwartet. Wenn dort nichts passiert, wird der Zustand des Gebäudes immer schlechter, befürchtet Ortsvorsteher Hans Kerth.Den größten Anteil auf dem Wunschzettel des Ortsrates nehmen Verkehrsmaßnahmen ein. Perspektiven zur Reduzierung sowohl des Schwerlast- als auch des Durchgangsverkehrs, die Verlängerung der Industrieringstraße zur Rombachstraße, die Verlängerung der Rechtsabbiegespur an der Einmündung Haseler Mühle in den Autobahnzubringer, die Erweiterung der Parkmöglichkeiten im Eingangsbereich zum Kasbruchtal, eine veränderte Anbringung der Leitplanken im Bereich des Autobahnzubringers und die teilweise Deckenerneuerung im Langental sind wesentliche Anliegen beider Fraktionen des Ortsrates.

Auch die Umgestaltung der Bliesaue zu einem innerörtlichen Grünbereich mit Aufenthalts- und Erlebnisqualität, die Verbesserung des Erscheinungsbildes im Einmündungsbereich Eifelstraße/Bürgermeister-Regitz-Straße, geeignete Maßnahmen im Bereich der Richthofenhalle und ein weiterer Wegeumbau auf dem Friedhof sind in der Auflistung enthalten. Die Benennung der neuen Straße vom Industriering zum ZF-Gelände sollte einen eindeutigen Namen mit Hinweis auf das Unternehmen erhalten und die Bordsteine am Ende des Radweges in der Rombachstraße sollten zur Sicherheit der Radfahrer abgesenkt werden, fordert der Ortsrat. Auch die behindertengerechte Herrichtung der Bahnsteige und eine Verbesserung des ÖPNV sind nach Ansicht des Ortsrates berechtigte Ansprüche.

Neben diesem Maßnahmenkatalog listete der Ortsrat eine Reihe von Objekten und Bereichen auf, die in das Beleuchtungsprogramm der Stadt aufgenommen werden sollen.heb

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