1. Saarland

Ort, an dem Solidarität gelebt wird

Ort, an dem Solidarität gelebt wird

St. Wendel. "Komm, bau ein Haus, das uns beschützt . . . . . Lad viele Kinder ein ins Haus . . ." Das Haus ist gebaut, 20 Monate hat es gedauert, die Kinder waren eingeladen und sind gekommen. Bei der offiziellen Einweihung der neuen Kindertagesstätte der Lebenshilfe im St. Floriansweg in St

St. Wendel. "Komm, bau ein Haus, das uns beschützt . . . . . Lad viele Kinder ein ins Haus . . ." Das Haus ist gebaut, 20 Monate hat es gedauert, die Kinder waren eingeladen und sind gekommen. Bei der offiziellen Einweihung der neuen Kindertagesstätte der Lebenshilfe im St. Floriansweg in St. Wendel war am Freitagvormittag alles so, wie es die Kinder in ihrem Lied gesungen hatten.Eine lange Begrüßungs- und Dankesliste hatte Peter Schön, Geschäftsführer der Lebenshilfe St. Wendel, wie es bei solchen Anlässen üblich ist, abzuarbeiten. Schön erinnerte, an Klaus Schreiner, den verstorbenen Lebenshilfe-Geschäftsführer, der den "Grundstein für dieses Haus gelegt hat" und dessen Idee die integrative Kindertagesstätte gewesen sei. Deshalb trage sie auch zu Recht den Namen Haus Klaus Schreiner.

"Es ist normal, verschieden zu sein", diesem Wahlspruch der Lebenshilfe entspreche die neue Kindertagesstätte, sagte Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU), die Sozialministerin des Saarlandes. Viele Stellen hätten mitgeholfen, das notwendige Geld für dieses beispielhafte Projekt zusammenzubringen.

Blick vom Spielplatz auf die neue integrative Kindertagesstätte, eine Villa Kunterbunt, wie sie von begeisterten Besuchern bei der Einweihung bezeichnet wurde.
Lebenshilfe-Geschäftsführer Peter Schön und Sozialministerin Annegret Kramp-Karrenbauer im Foyer.

Joachim Mittermüller für die Stadt und Friedbert Becker für den Landkreis hoben die enge Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe hervor, die eine "unschätzbare Arbeit leiste". Jeder Euro, der in die Tagesstätte investiert ist, einige kamen auch von Stadt und Landkreis, sei sein Geld wert. Minister Karl Rauber, Vorsitzender der Lebenshilfe, übergab Ruth Maier-Kuhnen, den symbolischen Schlüssel zum neuen Haus.