1. Saarland

Ohne Meyer, Müller und Brodersen

Ohne Meyer, Müller und Brodersen

Saarlouis. Vergangenes Jahr wurden sie Meister. Dieses Jahr sind sie froh, wenn sie die Liga halten können. In der Weiblichen-Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (WNBL) der U17 dominierte in der vergangenen Saison der TV Saarlouis. In dieser Saison müssen die Nachwuchsspielerinnen ihre Ziele stark zurückstecken

Saarlouis. Vergangenes Jahr wurden sie Meister. Dieses Jahr sind sie froh, wenn sie die Liga halten können. In der Weiblichen-Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (WNBL) der U17 dominierte in der vergangenen Saison der TV Saarlouis. In dieser Saison müssen die Nachwuchsspielerinnen ihre Ziele stark zurückstecken.Der Grund: Der starke 94er-Jahrgang aus der abgelaufenen Saison ist in diesem Jahr zu alt und kann nicht mehr mitspielen. Dadurch fallen viele Leistungsträgerinnen, wie zum Beispiel Joana Meyer, Kitty Müller und Levke Brodersen aus dem Kader heraus. Insgesamt sind es neun Spielerinnen, also fast Dreiviertel der Mannschaft, die nicht mehr spielberechtigt sind. "Wir müssen quasi auf die ganze Regionalliga-Mannschaft verzichten", erklärt der Saarlouiser Trainer Mariusz Dziurdzia. Sein WNBL-Team ist komplett neu zusammen gewürfelt. "Ich kenne die meisten der Spielerinnen noch nicht gut und kann das Team schlecht einschätzen", gibt der Trainer zu. Der 95er Jahrgang ist in Saarlouis zahlenmäßig schlecht aufgestellt, die meisten Spielerinnen sind 1996 oder 1997 geboren, zwei von ihnen sogar im Jahr 1998. "Mit solch einem jungen Team ist es unser erstes Ziel, die Liga zu halten", formuliert Trainer Dziurdzia.

Mit Leonie Edringer ist zumindest eine der wichtigsten Spielerinnen der vergangenen Saison dem Team erhalten geblieben. Die Tochter von Co-Trainer Michael Edringer führte ihre Mannschaft im ersten Spiel der nun laufenden Saison gleich zum Sieg. Mit 76:62 (45:25) gewann Saarlouis beim TV Bensberg - und Leonie machte 31 Punkte. "Die hätte auch 40 machen können, wenn sie nicht mit drei Fouls längere Zeit auf die Bank gemusst hätte", erinnert sich Dziurdzia. Der Trainer freut sich sehr über den Sieg seiner Schützlinge. "In der ersten Halbzeit waren wir wirklich stark. In der zweiten wurden wir leider etwas unkonzentriert", analysiert er. "Wenn wir an die Leistung der ersten Halbzeit anknüpfen können, dann können wir gegen die SG Weiterstadt gewinnen", ist sich der Saarlouiser Trainer sicher. Weiterstadt ist der nächste Gegner. Den erwarten die Saarlouiser Nachwuchsspielerinnen an diesem Sonntag um 12 Uhr in der Kreissporthalle Saarlouis zum ersten Heimspiel. müs