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Ohne Atemschutz geht fast nichts mehr

Ohne Atemschutz geht fast nichts mehr

Wolfersweiler. Der Atemschutz gewinnt bei den Feuerwehren seit einigen Jahren mehr und mehr an Bedeutung. Bereits bei einem kleinen Pkw-Brand entstehen durch die Vielzahl der verbauten Kunststoffe solch große Mengen giftiger Rauchgase, die ein Eingreifen ohne entsprechenden Schutz fast nicht mehr ermöglichen, ohne die eigene Gesundheit zu gefährden

Wolfersweiler. Der Atemschutz gewinnt bei den Feuerwehren seit einigen Jahren mehr und mehr an Bedeutung. Bereits bei einem kleinen Pkw-Brand entstehen durch die Vielzahl der verbauten Kunststoffe solch große Mengen giftiger Rauchgase, die ein Eingreifen ohne entsprechenden Schutz fast nicht mehr ermöglichen, ohne die eigene Gesundheit zu gefährden. Um fit für solche Einsätze unter Atemschutz zu sein, bedarf es regelmäßigen Übungen. Um weitere Feuerwehrleute für das Tragen von Atemschutzgeräten zu befähigen, fand jetzt im Feuerwehrgerätehaus in Wolfersweiler wieder ein Atemschutzgeräte-Trägerlehrgang statt. Insgesamt 20 Feuerwehrangehörige nutzten die Chance, daran teilzunehmen - hierunter auch zwei Feuerwehrangehörige aus der Nachbargemeinde Nonnweiler. Auf dem 25-stündigen Lehrgangsprogramm standen unter anderem Einsatzgrundsätze, die Handhabung des Pressluftatmers und der Maske, die Bedeutung des Atemschutzes, Atemgifte und zahlreiche Gewöhnungsübungen mit Kriechtunnel, einer Personenrettung aus einem verqualmten Kellerraum, dem Öffnen von Türen zu Brandräumen, das Absuchen von Räumen und das Besteigen von Leitern mit einem Atemschutzgerät.Zum Abschluss fand eine schriftliche Lernerfolgskontrolle statt. Ein Besuch der Atemschutzübungsstrecke in St. Wendel folgt in den nächsten Wochen. Stellvertretender Gemeindewehrführer und Ausbildungsbeauftragter Jochen Wilhelm zeigte sich stolz über das große Interesse der Feuerwehrleute an diesem Lehrgang und lobte die gute Mitarbeit. Weiter betonte er, dass jetzt alle Teilnehmer bei Übungen ihre erlernten Fähigkeiten weiter vertiefen müssen, um so die nötige Routine für ihren ersten Einsatz zu entwickeln. red