Öffentlicher Dienst geht in die erste Verhandlungsrunde

Öffentlicher Dienst geht in die erste Verhandlungsrunde

Saarbrücken. Am morgigen Freitag werden in Potsdam die Verhandlungen über den Gehaltstarif für die Bediensteten der Länder und die kommunalen Beamten aufgenommen. Von diesen Tarifverhandlungen sind im Saarland rund 30 000 Arbeitnehmer und Beamte betroffen

Saarbrücken. Am morgigen Freitag werden in Potsdam die Verhandlungen über den Gehaltstarif für die Bediensteten der Länder und die kommunalen Beamten aufgenommen. Von diesen Tarifverhandlungen sind im Saarland rund 30 000 Arbeitnehmer und Beamte betroffen.Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi und der Deutsche Beamtenbund (dbb) gehen mit identischen Forderungen in die Auseinandersetzungen, wie Verdi-Landesleiter Alfred Staudt und dbb-Landeschef Artur Folz übereinstimmend betonten. Danach sollen die Entgelte um einen Sockelbetrag von 50 Euro und zusätzlich um eine Erhöhung von drei Prozent aufgebessert werden. Dazu Staudt: "Wir werden uns trotz der Finanzsituation der Länder nicht ins Bockshorn jagen lassen; auch die Beschäftigten der Länder müssen mit einer angemessenen Tariferhöhung am Wirtschaftsaufschwung teilhaben." Ähnlich sagte Folz: "Es ist ein Gebot der Fairness und der Vernunft, den öffentlichen Dienst am kräftigen Aufschwung zu beteiligen." Außerdem machte der Verdi-Chef darauf aufmerksam, dass man eine Erschwerniszulage für die Straßenwärter verlange. Dies sei mit dem zunehmenden Verkehrsaufkommen und mit den immer häufigeren Wintereinsätzen begründet, wie man im Dezember gesehen habe.

An der Saar komme ab 17. Februar auch die Tarifrunde für die Arbeiterwohlfahrt (Awo) mit ihren über 3000 Beschäftigten noch hinzu, sagte Staudt. gf

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