Oberkommando für Bürgermeister

Oberkommando für Bürgermeister

AKW-ResolutionenOberkommando für BürgermeisterZum Artikel "Wenn Grenzregionen zu Gefahrenzonen werden" (23. März)Mit großem Erstaunen habe ich den Artikel von der Nalbacher Herausforderin des Dillinger Bürgermeisters Franz Josef Berg zur Kenntnis genommen

AKW-Resolutionen

Oberkommando für

Bürgermeister

Zum Artikel "Wenn Grenzregionen zu Gefahrenzonen werden" (23. März)

Mit großem Erstaunen habe ich den Artikel von der Nalbacher Herausforderin des Dillinger Bürgermeisters Franz Josef Berg zur Kenntnis genommen. Dass sich Petra Berg den Unterschriftsaktionen zur Schließung des AKW in Cattenom in den Nachbarkommunen solidarisch anschließt und ähnliches in Dillingen wünscht, kann jeder für sich selbst bewerten.

Warum die SZ dieses Statement verhältnismäßig groß heraus bringt, erschließt sich mir aber nicht. Völliges Unverständnis habe ich für Frau Bergs "Forderung" an Bürgermeister Franz-Josef Berg, dieser soll "die Abschaltung des AKW auch zum Schutze der Dillinger Bevölkerung und des gesamten Umlandes öffentlich zu vertreten". Was glaubt Frau Berg, für welches Amt sie kandidiert? Ein Bekenntnis des Dillinger Bürgermeisters für oder gegen die Schließung des AKW Cattenom hat nicht mehr Einfluss auf die Entscheidungsträger, als das Bekenntnis der Herausforderin oder jedes anderen Bürgers der Stadt Dillingen. Frau Bergs nächste Forderung wird wohl sein, Franz-Josef Berg soll endlich das Oberkommando über die internationale Allianz übernehmen und Gaddafi zum Rücktritt zwingen. Schließlich ist er der Dillinger Bürgermeister… Marko Gangi, Dillingen Bürgermeisterwahl

Nicht ganz auf

dem Laufenden

Zum selben Artikel (23. März)

An diesem Artikel stört mich, mit welcher Selbstverständlichkeit in den Medien die Nalbacher Kandidatin für das Amt des Dillinger Bürgermeisteramtes, Petra Berg, zur "Dillinger" Bürgermeisterkandidatin ernannt wurde und wird. Eigentlich kein Geheimnis, dass Frau Berg zwar in Diefflen geboren, seit gut 20 Jahren aber in Nalbach wohnt und arbeitet. Nun biedert sie sich aus wahltaktischen Gründen gern als "mia Dieffler" an; doch wie etwa ihr Auftritt beim Galaabend der Salokinesen zeigte, scheint sie nicht auf dem Laufenden zu sein, sonst hätte sie kaum die "Todsünde" für Dieffler Ohren begangen, als Faasendschlachtruf laut "Allezhopp" in den Saal zu rufen, um nur ein Beispiel zu nennen. Harald Arweiler, Dillingen

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