1. Saarland

OB Jung will mit Konjunktur-Spritze Schulen sanieren

OB Jung will mit Konjunktur-Spritze Schulen sanieren

Vom Bund sollen im Rahmen des Konjunkturprogrammes zur Wirtschaftsbelebung über 100 Millionen Euro ins Saarland fließen. Das Land selbst will mit einem eigenen Investitionsprogramm Saar Impulse setzen. Gibt es bereits konkrete Verhandlungen, wieviel Geld in St

Vom Bund sollen im Rahmen des Konjunkturprogrammes zur Wirtschaftsbelebung über 100 Millionen Euro ins Saarland fließen. Das Land selbst will mit einem eigenen Investitionsprogramm Saar Impulse setzen. Gibt es bereits konkrete Verhandlungen, wieviel Geld in St. Ingbert ankommen wird?

Jung: Wir sind ständig mit den Ministerien im Gespräch, denn wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und fertige Projekte in der Schublade. Konkret können die Gespräche allerdings noch nicht geführt werden, da das endgültige Volumen und die Rahmenbedingungen des Konjunkturpaketes noch nicht feststehen.

Welche Projekte liegen denn in der Schublade und für welche Art von Projekten kann die Stadt Finanzmittel beantragen?

Jung: Wir können in jedem Fall in Bildung investieren. Das kommt St. Ingbert natürlich zu pass. Wir sind Bildungsstadt und haben zum Thema Bildung immer Pläne in der Schublade. Ich werde vorschlagen, sinnvolle Maßnahmen an unseren Grundschulen durchzuführen.

Muss die Stadt einen Eigenanteil leisten?

Jung: Wahrscheinlich ist auch ein Eigenanteil zu leisten.

Was hat St. Ingbert auf der Wunschliste, wenn plötzlich ein warmer Geldregen vom Himmel fällt?

Jung: Das Leben ist kein Wunschkonzert, heißt es in einem Sprichwort. Wir haben ganz konkrete Pläne, wie wir unsere Stadt entwickeln wollen. Starker Wirtschaftsstandort und Familienstadt - diese Themen sind gesetzt. Bildung gehört dabei sowohl zum starken Wirtschaftsstandort, als auch zur Familienstadt.

Die Bundesregierung hat einen Fonds angekündigt, um Kredite für in Bedrängnis geratene Unternehmen abzusichern. Ist die St. Ingberter Wirtschaftsförderung involviert, wenn eine Firma davon Gebrauch machen will?

Jung: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Wirtschaftsförderung sind auf dem aktuellen Stand. Sie sind ständiger Ansprechpartner für alle Unternehmen. Natürlich im Besonderen für die, die Probleme haben.