1. Saarland

Nur Zäune bieten Schutz

Nur Zäune bieten Schutz

WildschweineNur Zäune bieten SchutzZum Artikel "Wildschweine verwüsten Gärten", SZ vom 7

Wildschweine

Nur Zäune

bieten Schutz

Zum Artikel "Wildschweine verwüsten Gärten", SZ vom 7. Februar, und weiteren Berichten zum Thema

Ich nehme Bezug auf verschiedene Artikel über die Wildschweinproblematik in Ludweiler (Bollenberg und Birkenstraße), und ich möchte auf Folgendes hinweisen: In allen Gegenden bundesweit - auch in Ludweiler - existieren offene Landschaftskorridore, in denen Wildschweine leben. Man findet sie auch häufig in ortsnahen Randlagen und angrenzenden Hausgärten. Ideale Deckungsmöglichkeiten bieten dabei verwilderte, ungenutzte Grundstücke (Hausgärten), in denen Wildschweine, Füchse und andere wilde Tiere leben. Die Tiere erkennen auf diesen Flächen sehr schnell, dass kaum Gefahr droht und Futter leicht zu beschaffen ist. Für die Anwohner bedeutet dies: Um meinen Hausgarten vor Wildschaden zu schützen, muss ich ihn einzäunen. Den preiswertesten Schutz bietet dabei ein einfacher Wildzaun, der am Boden gegen Aufheben gesichert ist. Einen Jäger zum Schutz des eigenen Gartens zu rufen, führt nicht zum Erfolg, da dem Jäger im befriedeten Bezirk die Jagd untersagt ist. Jagt er dagegen im näheren Umfeld der befriedeten Bezirke, zieht sich das Wild oftmals in diese Bereiche zurück.

Im Übrigen sollte man auch die Situation der Jäger verstehen. Während die geschädigten Personen (ohne Einzäunung) um Abschuss der Wildtiere bitten, bringen diejenigen, die ihre Grundstücke eingezäunt haben, für die Handlungen der Jäger kein Verständnis auf, sie bezeichnen Jäger sogar als Mörder und rufen die Polizei - kürzlich passiert in Ludweiler in der Hugenottenstraße. Bernd Berrar, Ludweiler (Jäger)