1. Saarland

Nordsaar lässt St. Ingbert keine Chance

Nordsaar lässt St. Ingbert keine Chance

Marpingen. Die Handballer der HSG Nordsaar haben mit einem 36:27 (20:10)-Erfolg beim Tabellenfünften SGH St. Ingbert ihren zweiten Platz in der Saarlandliga eindrucksvoll untermauert. "Es war eine Pflichtaufgabe, die wir souverän gelöst haben", stellte HSG-Trainer Alexander Gabler zufrieden fest, allerdings ohne euphorisch zu werden

Marpingen. Die Handballer der HSG Nordsaar haben mit einem 36:27 (20:10)-Erfolg beim Tabellenfünften SGH St. Ingbert ihren zweiten Platz in der Saarlandliga eindrucksvoll untermauert. "Es war eine Pflichtaufgabe, die wir souverän gelöst haben", stellte HSG-Trainer Alexander Gabler zufrieden fest, allerdings ohne euphorisch zu werden.Seine Truppe brachte wie in der Vorwoche im Heimspiel gegen das Top-Team des TuS Elm-Sprengen (26:22) in der ersten Hälfte eine ganz starke Leistung auf das Parkett. "In der Abwehr haben wir sehr gut gearbeitet. Tobias Hans hat den erkrankten Jens Staub in der Abwehrmitte sehr gut vertreten", freute sich Gabler, dessen Team dem Gegner in allen Belangen einen Schritt voraus war. Durch die gute Deckungsarbeit verzeichnete die HSG viele Ballgewinne - und die daraus resultierenden Gegenstöße landeten im Kasten der SGH.

Allein Julian Molter erzielte bei seinem zwanzigminütigen Auftritt acht Kontertore. Mit variablem Angriffsspiel stellte die HSG den SGH-Abwehrverband vor unlösbare Probleme. St. Ingbert baute mehrfach, aber erfolglos seine Deckung um. Bis zur Pause war die HSG bereits auf 20:10 weggezogen, schon da war die Partie eigentlich entschieden. Maximal bis auf sechs Tore konnte die SGH im zweiten Abschnitt ihren Rückstand verkürzen.

Mit der deutlichen Führung im Rücken wechselte Nordsaar-Trainer Gabler seine Mannschaft kräftig durch. "Jeder hat seine Einsatzzeit erhalten und konnte Spielpraxis sammeln. Das ist wichtig", sagte Gabler. Er achtete auch genau darauf, was die Spieler auf dem Spielfeld anboten. "Alle Spieler hatten die Gelegenheit, sich für die kommenden Aufgaben zu empfehlen", meinte Gabler, der sich mit der Leistung seiner Akteure zufrieden zeigte. "Das hat gepasst."

Am Ende stand ein klarer 36:27-Erfolg, den Gabler in dieser Höhe von vorneherein so nicht unbedingt erwartet hatte. Am kommenden Wochenende ist die HSG spielfrei, am 24. November, steigt dann in der heimischen Sporthalle das Spitzenspiel gegen den TBS Saarbrücken. frf

Die Tore für die HSG: Julian Molter (8), Jan Böing (7), Lukas Böing (4), Jens Buchner, Christian Nick (je 3), Lars Kraus, Boris Sanarov, Matthias Kockler, Torsten Zimmer, Sebastian Stoll (je 2), Tobias Hans (1).