1. Saarland

Nonnweiler lockt mit Natur und KulturMit dem Radbus fallen Ausflüge leicht

Nonnweiler lockt mit Natur und KulturMit dem Radbus fallen Ausflüge leicht

Nonnweiler ist die nördlichste Gemeinde des Saarlandes. Dort ist man stolz auf die intakte Natur und das gesunde Heilklima. Die reizvolle Landschaft lockt viele Wanderer und Ausflügler an. 360 000 Tagesgäste verzeichnet man jährlich, 36 000 Besucher bleiben über Nacht. "Nonnweiler ist einfach die schönste Gemeinde des Saarlandes" schwärmt Bürgermeister Hans-Uwe Schneider

Nonnweiler ist die nördlichste Gemeinde des Saarlandes. Dort ist man stolz auf die intakte Natur und das gesunde Heilklima. Die reizvolle Landschaft lockt viele Wanderer und Ausflügler an. 360 000 Tagesgäste verzeichnet man jährlich, 36 000 Besucher bleiben über Nacht."Nonnweiler ist einfach die schönste Gemeinde des Saarlandes" schwärmt Bürgermeister Hans-Uwe Schneider. "Hier ist richtig viel los", erklärt er, denn mit dem Ringwall in Otzenhausen habe man die größte keltische Anlage Europas in diesem Erhaltungszustand. Das Denkmal wird erforscht von der Grabungsgesellschaft Terrex und der Uni Mainz. Bedeutende archäologische Funde legen die Vermutung nahe, dass der Ringwall keine Fliehburg, wie ursprünglich gedacht, sondern bewohnt war.

Imposantes Denkmal

Mit dem keltischen Ringwall von Otzenhausen besitzt das Saarland also eines der berühmtesten und imposantesten Boden-Denkmäler der keltischen Welt.

Geschichtsinteressierte Besucher treffen sich beim Internationalen Keltenfest Celtoi am Samstag und Sonntag, 18. und 19. Juni, am Fuße des Ringwalles. An beiden Tagen wird den Gästen ab zehn Uhr ein abwechslungsreiches Programm geboten.

Unter anderem mit Markt, Händlergasse, keltischen Handwerksvorführungen, Workshops, Führungen, und Schaukämpfen. Die teilnehmenden Gruppen garantieren eine wissenschaftlich fundierte und damit höchst authentische Wiedergabe des keltischen Lebens.

Parallel zu den Vorführungen werden zahlreiche Workshops angeboten: Brettchenweben, Knochenschnitzerei, Spinnen mit der Holzspindel, Bogenbaukurs für Kinder, Graskorbflechten, Löffel brennen, Kräuter-Exkursion, Duft-Kugeln herstellen, Weben mit Kindern sowie Sprang für Anfänger und Fortgeschrittene.

Wer als Wanderer die Ruhe sucht, ist in Nonnweiler genau richtig. Rund um die Talsperre kann man auf zwölf Kilometern die Natur erkunden. Der Saar-Hunsrück-Steig bietet auf zwölf Etappen alles, was das Herz höher schlagen lässt: Ausgedehnte Wälder, üppige Wiesen, idyllische Bachläufe, spektakuläre Höhenzüge, historische Monumente und begeisternde Panoramen. Er hat mit dem "Deutschen Wandersiegel" als Premiumweg die höchste Auszeichnung, die ein Wanderweg europaweit erreichen kann. Er ist der einzige Fernwanderweg, der zu mehr als 65 Prozent Naturwege aufweist und unter fünf Prozent Asphaltanteil hat. Der hohe Erlebniswert des Weges resultiert vor allem aus der Vielfalt der Natur: bizarre Felsen, wunderbar gewundene Bäche, Hochmoore, herrliche Täler und fantastische Aussichten machen ihn enorm abwechslungsreich. In stetem Wechsel geht es durch Täler und über Höhen - ein anspruchsvoller Mix. Die geschickte Wegeführung, immer wieder auch über schmale Pfade, bindet viele kleine Details an, so dass der Wanderer stets mit neuen Eindrücken überrascht wird.

3-Seen-Wandertag

Wandern in der Gruppe macht doppelt Spaß. Die Gemeinde Nonnweiler lädt am Sonntag, 5. Juni, zum Zwei-Seen-Wandertag ein. Vom Bostalsee geht es über den Peterberg, vorbei an der Peterbergkapelle zum keltischen Ringwall. Von dort sind die Wanderer über den Saar-Hunsrück-Steig und entlang der Talsperre nach Nonnweiler unterwegs. Treffpunkt ist um zehn Uhr am Dorfplatz in Nonnweiler. Rasant zu Tal fahren die Besucher auf der Sommer-Rodelbahn am Peterberg. Sie ist eine der längsten Sommerrodelbahnen Deutschlands und bietet eine Talfahrt über einen Kilometer. 160 000 Besucher im Jahr sprechen eine deutliche Sprache. cms

Öffnungszeiten, Preise und ausführlich Infos findet man unter www.sommerrodelbahn-peterberg.de.

Es ist wieder soweit: Am Donnerstag, 2. Juni (Christi Himmelfahrt), startet der 3-Seen-Radbus Linie R230 erstmalig in die Saison. Er verkehrt bis zum 3. Oktober samstags, sonn- und feiertags. Die Linie verbindet die drei großen Stauseen des Saarlandes: den Bostalsee, die Talsperre Nonnweiler und den Losheimer See.

Start ist in St. Wendel am Omnibusbahnhof, der Endpunkt befindet sich am Bahnhof in Merzig. Je nach Fitness und Interessen lassen sich die unerschiedlichsten Routen planen: mit der Familie einen Tagesausflug, sportliche Radtouren und Ausflüge für Gruppen, die gemeinsam einen schönen Tag erleben wollen - für jeden ist etwas dabei.

Der Radanhänger bietet Platz für 24 Fahrräder und ermöglicht ein schnelles Verladen und einen sicheren Transport. Moderne Niederflurbusse bringen die Fahrgäste komfortabel ans Ziel. Für die Fahrradbeförderung fallen keine zusätzlichen Gebühren an.

 Der Radbus. Foto: SZ
Der Radbus. Foto: SZ

Eine Broschüre mit Tourenvorschlägen erhält man bei der Tourist-Info oder im Rathaus Nonnweiler. Sie kann auch auf der Webseite der Gemeinde, unter www.nonnweiler.de, heruntergeladen werden. red