Nohfelden und Nonnweiler bekommen neue Forstreviere

Nohfelden und Nonnweiler bekommen neue Forstreviere

Nohfelden. Die Forst-Reviere im Saarland werden wieder kleiner. Statt 25 gibt es ab dem kommenden Monat 33 im Bereich des Saar-Forst-Landesbetriebs. Der Revierleiter wird damit erneut für die Produktions- und Dienstleistung zuständig sein. Er ist damit alleiniger Ansprechpartner für alle forstlichen Aufgaben

Nohfelden. Die Forst-Reviere im Saarland werden wieder kleiner. Statt 25 gibt es ab dem kommenden Monat 33 im Bereich des Saar-Forst-Landesbetriebs. Der Revierleiter wird damit erneut für die Produktions- und Dienstleistung zuständig sein. Er ist damit alleiniger Ansprechpartner für alle forstlichen Aufgaben. Damit wird quasi die Reform von vor ein paar Jahren, als die Aufgaben in Bewirtschaftung und Verwaltung aufgeteilt worden waren, wieder rückgängig gemacht.Was das für die Gemeinde Nohfelden bedeudet, erklärte Bürgermeister Andreas Veit (CDU): "Für jedes Revier gibt es wieder einen Förster, der alle Aufgaben übernimmt." In die Gemeinde Nohfelden fallen zwei Reviere: Zuständiger Förster für das Revier Nonnweiler-Eisen wird Norbert Keil, für das neue Revier Nohfelden Konrad Funk.

Zum Abschluss seiner Dienstzeit in Nohfelden legte Keil den Gemeinderatsmitgliedern noch einen Abschlussbericht vor. Er berechnete Einnahmen in Höhe von 25 624,34 Euro und Ausgaben von 16 436,55 Euro in diesem m Jahr. Das entspricht einem Erlös von 9187,79 Euro. Und dabei sei die Menge des genutzten Holzes deutlich unter dem Zuwachs geblieben. Keil: "Wir haben also noch Reserve."

Eckhard Heylmann, der SPD-Fraktionsvorsitzende begrüßt die Forst-Reform: "Die Reform vor der Reform war sowieso nicht in unserem Sinne." Die Qualität der Arbeit habe wegen der Größe der Reviere doch etwas gelitten. Zwar freue er sich über den Erlös. Aber "Gewinn ist nicht alles in der Waldwirtschaft". Viel wichtiger sei die Nachhaltigkeit, die er in Nohfelden gegeben sieht. him

"Gewinn ist nicht alles in der Waldwirt-

schaft"

Nohfeldens SPD-Fraktionschef Eckhard Heylmann

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