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Noch mehr shoppen im Norden

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Otzenhausen. Es soll der zentrale Versorgungsplatz für bis zu 12 000 Menschen werden, die meisten aus der Gemeinde Nonnweiler. Die Rede ist vom erweiterten, wesentlich größeren Einkaufszentrum am Otzenhauser Ortszentrum. Die Investoren, Architekten und die Gemeinde stellten gestern das Großprojekt vor

Otzenhausen. Es soll der zentrale Versorgungsplatz für bis zu 12 000 Menschen werden, die meisten aus der Gemeinde Nonnweiler. Die Rede ist vom erweiterten, wesentlich größeren Einkaufszentrum am Otzenhauser Ortszentrum. Die Investoren, Architekten und die Gemeinde stellten gestern das Großprojekt vor.

Ergänztes Angebot

Seit 1993 existiert ein Einkaufszentrum am westlichen Otzenhauser Ortsrand nahe der Autobahn. Zu diesem gehören ein Edeka- und ein Penny-Markt. In dem Bereich befindet sich auch eine Tankstelle.

Die K1-Immobilien GmbH & Co. KG mit Sitzen in Nonnweiler und Merzig will dieses Zentrum erweitern. Nicht davon betroffen seien der bestehende Edeka-Markt - das Gebäude gehört einem anderen Unternehmen - sowie die Tankstelle. Hier werde allerdings die Zufahrt verbessert.

Die K1-Immobilien Geschäftsführer Ralf Kohlhaas und Engelbert Michels informierten über ihr Vorhaben, das eine Fläche von 15 000 Quadratmeter umfasst.

Gebaut wird demnach ein Gebäude für einen weiteren Vollsortimenter wie schon Edeka mit 1500 Quadratmeter Verkaufsfläche. Hier wird Rewe eröffnen. Neu sei auch ein 800 Quadratmeter großes Haus, in das Penny einziehen will. Für den frei werdenden bisherigen Penny-Markt (600 Quadratmeter) habe sich die Drogeriemarktkette Rossmann gemeldet. Noch nicht vermietet sei eine weitere 600 Quadratmeter große Fläche, die ebenfalls errichtet wird. Für diese sei beispielsweise ein Schuh- oder Kleidergeschäft vorgesehen. 220 Parkplätze, so Ralf Kohlhaas, wird es geben.

Hinzu komme der Neubau einer Zufahrtsstraße unterhalb der Tankstelle, die direkt vom Autobahnzubringer abzweige. 6,5 Millionen Euro koste das Projekt, sagte Kohlhaas.

Geplanter Baubeginn: Ende August. Zunächst werde das Areal erschlossen, 2012 folgten die Bauten, im Oktober kommenden Jahres sollen die Geschäfte eröffnen.

Die gute Verkehrsanbindung an die Autobahn sei für die Investoren ein großer Vorteil, der für Otzenhausen spreche. Das Einzugsgebiet umfasse die Gemeinde Nonnweiler außer Primstal sowie die Nachbarorte Züsch, Neuhütten, Eisen und Sötern. Durch die Nähe zum Gewerbegebiet Münzbachtal mit 2100 Beschäftigten, von denen 65 Prozent Pendler seien, erhoffen sich die Investoren zusätzlichen Zuspruch.Bis 60 Vollzeitarbeitsplätze könnten laut Kohlhaas entstehen.

Nonnweilers Bürgermeister Hans-Uwe Schneider (CDU; Foto: pr) erinnerte an die mehr als eineinhalb Jahre dauernde schwierige Planung.

Viele Hürden genommen

"Viele Hürden mussten wir nehmen." Mehr als 60 Behörden mussten gehört werden. Natur- und Denkmalschützer seien ebenfalls gefragt worden.

Investor Kohlhaas lobte die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde. Der Bürgermeister: "Hier haben wir die zentrale Lösung für die nächsten 25 Jahre gefunden." "Hier haben wir die zentrale Lösung für die nächsten 25 Jahre gefunden."

Bürgermeister

Hans-Uwe Schneider