1. Saarland

Noch gesünder soll's sein

Noch gesünder soll's sein

Als nunmehr 15. Kommune ist die Stadt Sulzbach dem Kooperationsverbund „Das Saarland lebt gesund“ beigetreten. Die Vereinbarung wurde jetzt im Rathaus feierlich unterzeichnet.

Wenn im Rathausfestsaal Musik erklingt, dann wird's - jenseits nüchterner Stadtratssitzungen - unbeschwertr. Kinder der Mellinschule ließen Fröhlichkeit aufkommen, als sie zur Feier des Tages Gute-Laune-Lieder sangen und ihre Blockflöten bemühten. Der Grund des Auftritts: Als 15. Kommune ist die Stadt Sulzbach jetzt dem Kooperationsverbund "Das Saarland lebt gesund" beigetreten. Gaby Schäfer, Staatssekretärin im Saar-Gesundheitsministerium und Bürgermeister Michael Adam unterzeichneten hierzu die Kooperationsvereinbarung. Mit im Boot ist ebenso die Landesarbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung Saarland (LAGS). Die stellvertretende Vorsitzende, Beate Ufer, vertrat im Rathaus dieses Gremium.

Michael Adam erinnerte daran, dass Sulzbach sich schon seit Jahren um das Thema Gesundheitsförderung kümmere. 2011 beispielsweise gab's eine Auszeichnung vom Land für die "Sulzbacher Gesundheitstage" der örtlichen Volkshochschule, deren Programm als vorbildlich und innovativ gefeiert wurde. Und nun geht's in diesem Sinne weiter. Wobei eine schmucke Wassertretanlage nach Kneippscher Manier einen weiteren Gesundheitsbaustein darstellt. Am 2. Juni (Sonntag) wird sie im Stadtpark eingeweiht.

Gesundheitsstaatssekretärin Gaby Schäfer erzählte den Jungen und Mädchen der Mellinschule ein bisschen was zum Thema Gesundheit und betonte, wie wichtig es sei, auf Bewegung und gute Ernährung zu achten. Am besten schon im frühen Kindesalter sollte der Grundstein gelegt werden für ein gesundes Leben.

Im Januar 2011 startete die landesweite Kampagne "Das Saarland lebt gesund." Mit dieser Initiative möchten das Gesundheitsministerium und die Landesarbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung Saarland das Gesundheitsbewusstsein in der Bevölkerung verbessern. Mitglieder im Verbund sind, neben Sulzbach: Saarbrücken, Völklingen, Merzig, Homburg, Ottweiler, Tholey, Wallerfangen, Eppelborn, Kirkel, Illingen, Marpingen, Saarwellingen, Heusweiler, Riegelsberg sowie der Landkreis St. Wendel. In den einzelnen Kommunen wurden laut Ministerium Lenkungsgruppen gebildet. Sie legen die Arbeitsschwerpunkte vor Ort fest und steuern die einzelnen Aktivitäten. Die Kommunen engagieren sich schwerpunktmäßig auch in den Handlungsfeldern gesunde Ernährung, Bewegung im Alltag, Kampf gegen das Komasaufen, Krebsvorsorge (Darmkrebsfrüherkennung) sowie Prävention von Alltagssüchten (Tabak, Alkohol, Medikamente).

Beate Ufer betonte, es sei wichtig, dass die Kommunen das Thema Gesundheit noch stärker zu ihrem Anliegen machen. Und sich für eine Verbesserung der konkreten Lebensverhältnisse ihrer Bürgerinnen und Bürger einsetzen.

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