1. Saarland

Nikolausmarkt ließ keine Wünsche offen

Nikolausmarkt ließ keine Wünsche offen

Grügelborn. Eine stimmungsvolle Zeit in heimeliger Atmosphäre, eingehüllt in Lichterglanz und Tannenduft, konnten 250 Gäste auf dem Nikolausmarkt in der Grügelborner Mehrzweckhalle erleben. Während es draußen Stein und Bein gefror, ließen sie es sich an den Tischen gut gehen, kamen miteinander ins Gespräch und genossen die kulinarischen Angebote

Grügelborn. Eine stimmungsvolle Zeit in heimeliger Atmosphäre, eingehüllt in Lichterglanz und Tannenduft, konnten 250 Gäste auf dem Nikolausmarkt in der Grügelborner Mehrzweckhalle erleben. Während es draußen Stein und Bein gefror, ließen sie es sich an den Tischen gut gehen, kamen miteinander ins Gespräch und genossen die kulinarischen Angebote. Der individuelle Charme des Marktes wurde zusätzlich dadurch gefördert, dass die große Beleuchtung ausgeschaltet blieb und die Halle nur mit den Lichtern an den Christbäumen und den bunten Lampen an den Ketten erhellt war. Dass es auf die Zahl der Stände bei einem solchen Markt nicht ankommt, sondern nur darauf, wie gut er organisiert ist, zeigte sich auch diesmal wieder. Leckere Plätzchen hatte die Katholische Frauengemeinschaft gebacken. Am CDU-Stammtisch duftete es nach Schnitzelweck, die mit Sekt genossen werden konnten. Der Pfarrgemeinderat wartete mit Waffeln und Kirschen und mit Mandellikörtee auf. Der SPD-Ortsverein brutzelte "Grumbierwaffele".

Kinder geben und nehmen

Der Nikolaus (Hans Albert Alles) hatte an diesem Tag viel zu tun. Sein erster Auftritt war bei der von Pastor Hanno Schmitt gehaltenen Familienmesse in der Pfarrkirche. Danach schritt der heilige Mann mit vielen Weckmännern in Richtung Halle. Die Kleinen überraschten ihn mit adventlichen Texten, die sie fleißig gelernt hatten. Als Dank bekamen sie süße Gaben. Eine Gruppe von Schulkindern formierte sich unter Leitung der Lehrerin Georgette Backes zu einem Chor, dessen Lieder viel Beifall bekamen.

Dass der Nikolausmarkt wieder einen so regen Zuspruch fand, bestätigte die Initiative von Ortsvorsteher Joachim Bonenberger (CDU), der ihn schon vor Jahren vom Vorplatz in die Halle verlegte. "Das ist die beste Lösung, weil der Markt nicht mehr vom Wetter abhängig ist und in der Halle eine viel bessere Stimmung aufkommt." gtr