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Nikolausmarkt hat mehr Besucher

Nikolausmarkt hat mehr Besucher

Homburg. Der Endspurt für den 38. Homburger Nikolausmarkt auf dem historischen Marktplatz steht bevor: Noch bis einschließlich Dienstag, 6. Dezember, dem eigentlichen Nikolaustag, haben Besucher die Gelegenheit, einen Bummel über den Markt mit weihnachtlichen Einkäufen und einem Glühwein zu verbinden

Homburg. Der Endspurt für den 38. Homburger Nikolausmarkt auf dem historischen Marktplatz steht bevor: Noch bis einschließlich Dienstag, 6. Dezember, dem eigentlichen Nikolaustag, haben Besucher die Gelegenheit, einen Bummel über den Markt mit weihnachtlichen Einkäufen und einem Glühwein zu verbinden.Letzterer war in diesem Jahr bisher weniger nötig, als etwa im Vorjahr: Damals herrschte Kälte und Regen, in diesem Jahr sind die Temperaturen zumindest bisher weit entfernt vom Winter - und trocken blieb es größtenteils auch. Wohl auch deshalb finden in diesem Jahr spürbar mehr Besucher den Weg auf den Markt. Das sieht auch Christoph Neumann so: "Durch bisher milde Temperaturen und größtenteils trockenem Wetter haben wir mehr Zulauf. Und die Leute bleiben länger stehen, weil sie sich nicht die Füße abfrieren", meinte der neue Geschäftsführer der Werbegemeinschaft und Kulturamtsleiter gestern im Gespräch mit der SZ. Ginge es nach ihm, könnte das Wetter bis zum Ende so bleiben. "Auch der Nikolaus, der jeden Tag um 16 Uhr kommt, hat gute Zahlen, es sind viele Kinder da", so Neumann. Nach seiner Ansicht sind auch die Händler "bisher ganz zufrieden, wie ich von meinen Mitarbeitern höre."

Eine Einschätzung, die sich vor Ort größtenteils bestätigen lässt: "Das Wetter ist eigentlich ideal für einen Weihnachtsmarkt, es passt alles. Und die milden Temperaturen sorgen für mehr Besucher", bestätigt Erfried Hauck. Seit sechs Jahren besucht er mit seinem Süßwarenstand den Homburger Nikolausmarkt.

Markus Emser sorgt mit seinem Kompagnon Bernhard Legrum dafür, dass die "Fleischzähne" unter den Besuchern deftig auf ihre Kosten kommen. "Wir sind zufrieden mit dem Umsatz. Durch die milde Witterung kommen mehr Besucher", ist sich Emser sicher. Er ist, zumindest familiär, "Gründungsmitglied" des Homburger Nikolausmarkts: "Wir sind im 38. Jahr hier, erst mein Vater, später ich." Er hoffe, so Emser, dass alles noch lange so bleibt mit dem Markt. "Ein historischer Nikolausmarkt muss historisch bleiben."

Michael Steck arbeitet im Stand von Ursula Risch, der Weihnachtsschmuck auf verschieden Art und Weise anbietet. "Bisher läuft's eher mager, obwohl das Wetter eigentlich bestens für den Nikolausmarkt ist und zeitweise gar nicht so wenig Leute da sind." Es werde weniger gekauft, so Steck, der mit dem Stand im dritten Jahr in Homburg ist. "Vor zwei Jahren war's richtig gut, im vergangenen Jahr schon weniger und in diesem Jahr wird es wohl noch weniger sein".

www.saarbruecker-zeitung.

de/weihnachten2011