„Nicht rosig, aber zufriedenstellend“

„Nicht rosig, aber zufriedenstellend“

Sichtbare Veränderungen bringt die Zukunft für Saarwellingen. Dazu zählen Großprojekte wie die Neugestaltung der Saarwellinger Ortsmitte, stellte Bürgermeister Michael Philippi beim Neujahrsempfang dar. Auch die schwierige Finanzlage sprach er an.

Elf Tage alt war das Jahr 2014, als Bürgermeister Michael Philippi am Samstag rund 350 Bürgerinnen und Bürger zum Neujahrsempfang der Gemeinde Saarwellingen begrüßte. Nach einem kurzen Rückblick auf 2013 folgte in der voll besetzten Festhalle ein Abriss künftiger Projekte und Herausforderungen. Für den unterhaltsamen Einstieg in das Programm sorgten die Kinderchöre "Nestrocker" und "Singing Angels" unter Leitung von Annette Bilsdorfer. Das Tenorhorn-Ensemble des Musikvereins Schwarzenholz unter Karlo Lambert leitete später zum Umtrunk über.

Neubau der Festhalle

Besser als vorgesehen schließe der Haushaltsplan 2013 ab, sagte Philippi. Die Entnahme aus der allgemeinen Rücklage werde "deutlich geringer ausfallen, als geplant". Die fertiggestellte neue Feuerwache Schwarzenholz sprach er ebenso an, wie die Weichenstellung für ein neues Gerätehaus in Saarwellingen sowie das Dorfentwicklungskonzept Reisbach und dort angelaufene Sanierungen.

"Noch zufriedenstellend", urteilte Philippi über die Saarwellinger Haushalts- und Finanzlage. Doch um die finanzielle Stabilität der Gemeinde zu bewahren, müsse Hilfe von außen kommen. Denn die Perspektiven für die nächsten Jahre seien "nicht rosig". Ein großes Projekt werde die Neugestaltung der Saarwellinger Ortsmitte mit Neubau der Festhalle.

Lob für die Ehrenamtler

Ein weiteres Leitprojekt sei das Versorgungszentrum "Breitwies", einschließlich Renaturierungsmaßnahmen, Kanaloptimierung und der Suche nach einem konkreten Investor. Im Rahmen von Dorferneuerungskonzepten würden auch Reisbach und Schwarzenholz zukunftsfähig gestaltet. Dazu gehörten Sanierungen von Kanälen und Gehwegen und die Erneuerung von Straßenbeleuchtungen sowie in Schwarzenholz auch die Gestaltung der Ortsmitte mit neuer Nutzung für das alte Feuerwehrgerätehaus und die ehemalige Grundschule.

Philippi dankte nicht nur Rat und Verwaltung. Den ehrenamtlichen Bürgern der Gemeinde sprach er ein dickes Lob aus. Denn ohne die "wäre unsere Gesellschaft ein riesengroßes Stück ärmer".

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