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Zum Welthospiztag am 10. Oktober verteilt Ambulante Hospiz St. Josef Kerzen

Vor dem Momentum in Neunkirchen : Licht als Zeichen der Solidarität

Zum Welthospiztag am 10. Oktober verteilt das Ambulante Hospiz St. Josef Neunkirchen Kerzen.

Hunderte von Kerzen sollen am Samstagabend an den Fenstern von Neunkircher Bürgerinnen und Bürgern leuchten: Als sichtbares Zeichen der Solidarität für Sterbende und Schwerkranke. Zum Welthospiztag am 10. Oktober haben Petra Hohnsbein und Sarah Fischbach vom Ambulanten Hospiz St. Josef und Christel Müller vom Förderverein am Freitagnachmittag Kerzen an die Passanten verteilt. Die erste, die gegen eine freiwillige Spende ihre Kerze in Empfang nahm, war Inez Schmitz. Vor fast genau einem Jahr ist ihre Mutter verstorben, tröstlich versorgt in einer stationären Hospizeinrichtung. „Eine ambulante Versorgung war nicht mehr möglich“, berichtet Inez Schmitz, die betont: „Gut, dass es so etwas gibt, das kann man nicht hoch genug schätzen.“

Schwerstkranken Zuspruch geben, Zeit für sie haben und in den dunkelsten Stunden für sie da sein – dies leistet das Team des Ambulanten Hospizes übrigens kostenlos. Auch in der Zeit der Trauer bieten sie Hilfe an. Ein Teil der Arbeit wird durch Spenden finanziert. Der Welthospiztag wird immer am zweiten Samstag im Oktober gefeiert. Normalerweise mit Gottesdiensten und größeren Aktionen. Der gewohnte Rahmen ist in diesem Jahr nicht möglich, umso mehr freuten sich die Menschen in Krankenhäusern und anderen Einrichtungen über die Hospizlichter, die bereits vor dem Freitag von ehrenamtlichen Helfern verteilt worden sind.

(hek)