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Lesung in Neunkirchen
Wolfgang Werner liest im Fliedner

Neunkirchen. Der Autor Wolfgang Werner liest am Mittwoch, 17. Oktober, 18 Uhr, im Neunkircher Fliedner-Krankenhaus aus dem dritten und letzten Band seiner „Kunstreise durch das Land der Psychiatrie“. In dieser Reise nimmt der Autor die  heimatliche Großregion als Modell für die ganze Menschenwelt, und versucht im Zusammenhang mit  kulturellen Orten oder Kunstwerken, Erfahrungen und Offenheit zu neuer Suche und Erkenntnis zusammenzubringen.

Im ersten Band, „Welch Meisterwerk ist der Mensch!“, hat Wernerdas eher spielerisch gemacht, indem er  – ähnlich wie im Internet – gesurft ist: von Ort zu Ort, von Thema zu Thema; hin und zurück:


Im zweiten Band, „Bereitsein ist alles“, hat er sich bewusster mit den handelnden Personen auseinandergesetzt, den Leidenden und Hilfsbedürftigen auf der einen Seite, den Helfern auf der anderen. Es ging ihm darum, wie man sich gegenseitig wahrnehmen, unterstützen, aber auch missverstehen kann, oft im wohlverstandenen Interesse, so eine Mitteilung.

Dieser letzte Band widmet sich; wiederum von der Kultur und Geschichte unserer Region ausgehend, den großen Themen der Vorsorge; also dem Vermeiden seelischer Not; zum andern den Möglichkeiten des Helfens mit Gott und der Welt; mit Religiosität; Heilbädern und der Schulmedizin; besonders der  Psychotherapie. Im dritten Kapitel geht der Autor auf  Behinderung ein, was es heißt, davon betroffen zu sein oder mit der Behinderung des andern zu leben. Im letzten Kapitel nimmt er, was er  im „Herzen seines Herzens“ trägt: aus der persönlichen Lebensgeschichte, aus der professionellen Schicksalsgemeinschaft, aus dem ihm übermittelten kulturellen Erbe.  Eine besondere Rolle nimmt dabei Hamlet ein; nach dessen Worten die drei Bände   benannt sind.