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Wochenkolumne aus Neunkirchen

Kolumne aus Neunkirchen : Eine Straße hinauf in die Zukunft

If you want to have cities you’ve got to build roads“, heißt es in einem Lied der US-Band Cake. Keine Frage: Wer Städte haben möchte, muss Straßen bauen. Aber eigentlich wollen sie ja genau das in Reden nicht.

Also diesen enormen Zulauf, wie bei einer Stadt. Dass Besucher in Scharen kommen und sich rund um die und auf der Halde tummeln. Wobei man natürlich schon auf Tourismus setzt und so gesehen ja doch über jeden Gast froh ist, der seine Freizeit dort verbringt. Stimmt, sagen die einen, aber es dürfen halt nicht zu viele werden. Sonst wird sich dieser schöne Ort zum Nachteil verändern. Das möchte natürlich niemand. Dann lieber keine Straße, und alles beim Alten belassen? Das kann man so sehen. Aber ist die Halde nicht deshalb so schön und attraktiv für Ausflüge, weil sich dort in den vergangenen Jahren enorm viel getan hat? Weil man nicht nach dem Ende des Bergbaus die Hände in den Schoß gelegt und das Gelände sich selbst überlassen hat? Infrastruktur ist dort längst vorhanden. Besucher strömen schon jetzt da hin. Eine Straße hinauf zur Halde wird das sicher nicht ins Wanken bringen, sondern eher zur Weiterentwicklung des Erlebnisortes beitragen.