Nach dem Hochwasser im „Haus am See“ „Hier sah es aus wie im Krieg“ – Jugendtreff in Wiebelskirchen schwer von Flut getroffen

Wiebelskirchen · Das „Haus am See“, der Wiebelskircher Jugendtreff der Diakonie Saar wurde am Pfingstwochenende schwer von der Flut getroffen. Thorsten Latzel, Präses der evangelischen Kirche im Rheinland, und Neunkirchens Oberbürgermeister Aumann besuchten die Einrichtung, um sich ein Bild der Lage zu machen.

Sperrmüll überall, obwohl schon drei Container a 10 Tonnen gefüllt und abgefahren wurden.

Sperrmüll überall, obwohl schon drei Container a 10 Tonnen gefüllt und abgefahren wurden.

Foto: Anja Kernig

Trocken. Aber auch überraschend aufgeräumt und sauber wirkt das „Haus am See“ auf den ersten Blick für die Besucher. Thorsten Latzel, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, war eigens von Düsseldorf ins Saarland gereist, um sich mit Verantwortlichen von Kirche und Diakonie sowie den lokalen politischen Akteuren wenige Tage nach dem verheerenden Hochwasser ein Bild von der Lage zu machen. Es riecht etwas modrig. Und beim genaueren Hinsehen bemerkt man nun doch eine zarte graue Schlammschicht, die den Boden bedeckt. Im hinteren Bereich stapeln sich Kisten mit Dingen, die noch aussortiert werden müssen.