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Verhöhnung desNormalbürgers

Verhöhnung desNormalbürgersZum Artikel "Im August beginnt der Brückenbau" (SZ vom 28. April) Ist Neunkirchen denn die Stadt der Dummköpfe? Alle Kunst in Ehren, auch die Werke chinesischer Kunstspielerfinder

Verhöhnung desNormalbürgersZum Artikel "Im August beginnt der Brückenbau" (SZ vom 28. April) Ist Neunkirchen denn die Stadt der Dummköpfe? Alle Kunst in Ehren, auch die Werke chinesischer Kunstspielerfinder. Aber, so stelle ich mir die Frage, was soll innerhalb der technisch so gut gelungenen neuen Kreisellösung auf der Scheib in Neunkirchen die Skulptur eines Dromedars, die aus sieben geometrischen Einzelteilen gepuzzelt ist? Damit ich nicht falsch verstanden werde, das Werk ist aus handwerklicher Sicht vorbildlich erstellt, seine Sinnbildgebung ist aber nach meiner Meinung eine Verhöhnung das Neunkircher Normalbürgers. Immerhin bezeichnet der Brockhaus das Kamel unter anderem als Dummkopf, also steht an einem Portal unserer Stadt symbolisch geschrieben: Neunkirchen, Stadt der Dummköpfe. Hat man denn bei uns so wenig historisches Bewusstsein oder das Bedürfnis, geschichtsträchtige Bauwerke der Stadt, beispielsweise den Scheiber Wasserturm, zu skulptieren oder im Kleinstformat nachzubauen und an jener Stelle zu platzieren? Aber vielleicht hat der sich beleidigt fühlende Neunkirchener noch seine Chance inmitten des im Bau befindlichen dritten Kreisels in diesem Straßenzug. Günter Hauptmann, Furpach Eisenwerk-Besuch nurWahlkampf-ZweckZum Artikel "Zu Gast bei Saarstahl" (SZ vom 7. Mai) Mit Erstaunen und Verwunderung las ich den Artikel über den Besuch des Neunkircher OB-Kandidaten der CDU beim Neunkircher Eisenwerk (Saarstahl AG). Als 1993 die "Existenz" für das Werk und seine Beschäftigten auf dem Spiel stand, ließ die CDU an der Saar keine Gelegenheit aus, sich gegen eine Weiterführung des Betriebs auszusprechen. Vielen Betroffenen steckt noch der Begriff "Fass ohne Boden" in den Köpfen. Es waren die SPD-geführte Landesregierung und die Neunkircher SPD mit ihrem Oberbürgermeister Fritz Decker, die sich ohne spektakuläre Auftritte für das Weiterbestehen des Eisenwerks eingesetzt haben. Wäre es nach dem Willen der CDU gegangen, gäbe es keinen Arbeitsplatz mehr im Werk Neunkirchen. Was geht in solchen Köpfen vor, wenn man sich nun zu Wahlkampfzwecken mit diesen Menschen vor die Kamera stellt. Toni Forster, Schiffweiler