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Umweltminister Jost ist Pate des Orang-Utan-Babys in Neunkirchen

Reinhold Jost ist Pate : Das Orang-Utan-Baby heißt Sayang (mit Bildergalerie und Video)

Heute Nachmittag war offizielle Übernahme der Patenschaft im Neunkircher Zoo. Für die Affen-Familie gab es ein Festmahl.

Sie waren alle gekommen: Tante Rezeki, Cousine Nanti und natürlich Papa Lucu. Mama Struppi sowieso, weil an der hängt das kleine Orang-Utan-Baby - im wahrsten Wortsinne. Und weil es ein großer Tag war, war die Tafel reich gedeckt. Schließlich erhält man nicht alle Tage einen Namen. Und auch, wenn es die Hauptperson wenig scherte - der junge Mann verschlief den ganzen Zinnober schlafend an Mutters Brust, so war doch seine „Taufe“ der eigentlich Grund für das Festmahl. Sayan wird er heißen der junge Mann, der am 7. Januar geboren wurde.

Den Namen haben die frisch gebackenen Paten - der saarländische Umweltminister Reinhold Jost und seine Frau Dunja Sauer - ausgesucht, weil er eine so schöne Bedeutung hat. „Liebling, Schätzchen heißt das auf Malayisch“, erläutert Dunja Sauer. Und das, so erklärt Zoodirektor Norbert Fritsch ist ja nun dem Indonesischen sehr ähnlich. Denn Sumatra, die ursprünglich Heimat der vom Aussterben bedrohten Affenart gehört zu Indonesien. „Ich bin sehr stolz“, so erklärte Jost seinen Wunsch zur Patenschaft, „ dass ich meine Verbundenheit mit dem Zoo zeigen kann. Und zudem ein Zeichen setzen kann für eine bedrohte Tierart.“ Als er von der bevorstehenden Geburt gehört hatte, habe er sich sofort beim Zoo als Pate gemeldet. Weil ihm das eine solche Freude macht, haben Jost und Sauer beschlossen, noch eine Sonderspende für ihr Patenkind zu leisten. 20 Euro zusätzlich gibt es, um den Kleinen mit Leckerli zu verwöhnen. Außerdem ist die Patenschaft gleich auf mehrere Jahre festgelegt.

Während Zoodirektor Norbert Fritsch alles rund ums Leben und die Sozialstruktur der Menschenaffen erläuterte, konnten die frisch gebackenen Paten zusammen mit ihren Gästen, unter ihnen auch Staatssekretär Sebastian Thul, das orang-utansche Familienleben hinter Glas beobachten. Dann ging es noch hin zum neuen Schildkröten-Gehege, derweil Thul seinem eigenen Patenkind noch „hallo“ sagte, dem Albino-Kanguru Flöckchen.