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Triathlon
„Das ist hier immer wieder schön“

Neunkirchen. Fast 400 Teilnehmer kamen nach Neunkirchen, um sich zu quälen. Dabei bereitete der Triathlon nicht nur Schmerzen.

Der Neunkircher Triathlon bleibt eine Erfolgsgeschichte. Deutlicher Hinweis hierfür waren am Sonntag bei der siebten Auflage erneut fast 400 Teilnehmer aus dem Saarland und Rheinland-Pfalz, die als Einzelstarter, in Staffeln oder beim Kindertriathlon dabei waren. Gemeinsam mit seinen Kooperationspartnern VfA (Verein für Ausdauersport) Neunkirchen, dem Triathlonverein Dreikraft, dem Schwimmverein Neunkirchen, dem Radclub Mistral und der Stadt Neunkirchen hatte der Neunkircher Sportverband (NSV) als Veranstalter das größte Neunkircher Sportereignis erneut perfekt organisiert und professionell abgewickelt. „Es klappt jedes Jahr besser“, deutete Rouven Schön, der stellvertretende Vorsitzende des NSV, auf ein mittlerweile eingespieltes Team mit viel Triathlonerfahrung hin.


Die idealen örtlichen Gegebenheiten im Kombibad Lakai und ein attraktives Rahmenprogramm mit Informations- und Cateringständen, Livemusik und den Darbietungen einer Cheerleaderformation trugen auch diesmal zu einem tollen Ambiente bei. „Das ist hier immer wieder schön und einfach klasse“, meinte auch der Triathlon-erfahrene Wiebelskircher Hendrik Müller, der in der Staffel „Die Vogesies“ die Radstrecke übernommen hatte. Bis zum Startschuss durch das Mitglied des Landtages, Sebastian Thul, und Landrat Sören Meng am Sonntagmorgen hatten 161 Einzelstarter und 35 Staffeln für den siebten Triathlon gemeldet. Sie wurden von Bürgermeister Jörg Aumann begrüßt, ehe er selbst als Staffelteinehmer den Wettbewerb aufnahm.

Acht Einzelstarter und fünf der Staffeln trugen auch die Betriebssport-Saarlandmeisterschaft aus, die erneut in den Neunkircher Triathlon integriert war. Beim Kindertriathlon, den der Triathlonverein Dreikraft schon zum fünften Mal ausgerichtet hatte, gingen am Nachmittag 125 Nachwuchssportler in vier Altersklassen an den Start. 14 von ihnen kamen von der Wiebelskircher Maximilian-Kolbe-Schule, die hierfür mit dem Sonderpreis als teilnehmerstärkste Schule ausgezeichnet wurde. NSV-Vorsitzender Hans-Artur Gräser konnte mit der Teilnehmerzahl leben. „Nach den Saarlandmeisterschaften am vergangenen Wochenende in St. Ingbert haben wir sicher ein paar Teilnehmer weniger, ansonsten hätten wir unsere Erwartungen erreicht“, meinte der 72-Jährige angesichts der erhofften 450 Starter.



Bei optimalen Wetterverhältnissen hatten die Teilnehmer zunächst 300 Meter zu schwimmen. Danach ging es in der Wechselzone auf das Rad und auf die 20-Kilometerstrecke zwischen dem Kombibad und Niederbexbach. Schlussdisziplin war die 5,5 Kilometer Laufstrecke im schattigen Waldgebiet Kasbruch. NSV-Vize Schön lieferte während des Schwimmens am Beckenrand alle wichtigen Informationen zu den Startgruppen, VfA-Mann Dieter Burkhardt kommentierte mit viel Fachwissen den Zieleinlauf. Dr. Mark Neufang, vor sechs Jahren einer der Geburtshelfer des Neunkircher Triathlon und heute als Notarzt mit einem Rettungsteam immer dabei, war am Nachmittag auch zufrieden. „Alles ging gut, außer einem leichten Kreislaufkollaps war nix“, informierte der Mediziner über erfreulich wenig Arbeit.