Fußball: Trainer Klos bleibt bei Borussia Neunkirchen

Fußball : Trainer Klos bleibt bei Borussia Neunkirchen

Björn Klos bleibt auch in der kommenden Saison Trainer von Fußball-Saarlandligist Borussia Neunkirchen. Der 34-Jährige hat seinen Vertrag beim Tabellenzweiten für die Spielzeit 18/19 verlängert. „Das war für mich die logische Konsequenz aus den vergangenen sieben Monaten“, sagt Klos. „Die Zusammenarbeit mit dem Team und der sportlichen Führung um unseren Sportlichen Leiter Gunther Persch macht mir enorm viel Spaß.“ Klos ergänzt: „Jetzt war auch der richtige Zeitpunkt, diese Entscheidung zu verkünden, weil die Spieler natürlich wissen wollten wie es weitergeht.“ Der aktuelle Borussen-Übungsleiter hatte das Amt im September 2017 von Tobias Grimm übernommen und den Club vom vorletzten Tabellenplatz nach oben geführt.

Nachdem die Trainerfrage nun geklärt ist, läuft bei den Borussen nun die Zusammenstellung des Kaders für die kommende Saison auf Hochtouren. Ein Großteil des derzeitigen Teams soll gehalten werden. Gespräche mit den Akteuren sind am Laufen. Zudem stehen schon zwei Neuzugänge fest. Beide kommen vom Ligakonkurrenten SC Friedrichsthal, der sein Team nach dieser Runde aus der Saarlandliga zurückzieht. Vom SC wechseln Verteidiger Nino Kannengießer (22) und Mittelfeldspieler Daniel Schlicker (26) ins Ellenfeld. Kannengießer spielte für die SV Elversberg II schon in der Oberliga, Schlicker für den 1. FC Saarbrücken II. Den zwei Zu- stehen bislang auch zwei Abgänge gegenüber. Jannik Nagel wechselt zum FK Pirmasens II, wo er Spieler und Co-Trainer wird. Nicolas Gil Rodriguez kehrt im Sommer aus beruflichen Gründen in seine Heimat nach Baden-Württemberg zurück.

An diesem Samstag ist Neunkirchen um 15.30 Uhr beim SC Brebach zu Gast. Der SC ist Tabellensechster und im Jahr 2018 als einziges Team der Liga noch ungeschlagen. Keine leichte Aufgabe also für die Borussia, zumal Trainer Klos mit personellen Problemen zu kämpfen hat. In Brebach fehlen ihm neben einigen schon länger verletzten Akteuren auch Kamil Czeremurczynski, der sich beim 1:1 am vergangenen Sonntag beim SV Bübingen einen Nasenbeinbruch zuzog, und Daniel Ruschmann, der in Bübingen die Rote Karte sah.

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