Führungen und Besichtigungen am 10. September: Blick hinter die Kulissen spannender Objekte

Kreis Neunkirchen · Denkmäler ins Rampenlicht zu rücken, die wir oft gedankenlos passieren oder die wir als selbstverständlich hinnehmen: Das ist die Intension des „Tag des offenen Denkmals“. Am Sonntag, 10. September, richten sich die Scheinwerfer auch im Kreis Neunkirchen auf einzigartige Denkmal-Talente.

 Blick vom Hochofen auf das Neunkircher Hütten-Areal

Blick vom Hochofen auf das Neunkircher Hütten-Areal

Foto: Stadt Neunkirchen/Brigitte Neufang-Hartmuth

Sie werden weniger, die Menschen, die im Neunkircher Eisenwerk „geschafft“ haben und von damals erzählen können. Im Sommer 1982 begann die teilweise Außerbetriebnahme des Eisenwerks: Die Kokerei, die Hochöfen und das Stahlwerk wurden stillgelegt, bis 1987 wurden viele funktionslos gewordene Werksteile dem Erdboden gleichgemacht. Doch zum Glück wurde nicht alles abgerissen. Die Neunkircher City hat ein unverwechselbares Gesicht durch ihre Industriedenkmäler. Doch diese sind nicht nur attraktive Kulisse. Ihre Geschichte ist es auch wert, erzählt und gehört zu werden. Gelegenheit dazu ist am Sonntag, 10. September, wenn anlässlich des bundesweiten „Tag des offenen Denkmals“ unter dem Motto „Talent Monument“ das Alte Hüttenareal Neunkirchen als eines dieser Monumente im Blickpunkt steht.