Sternsinger des Palottihaus in Neunkirchen zu Besuch bei Bundespräsident Steinmeier

Sternsinger beim Bundespräsidenten : Palotti-Sternsinger besuchen Bundespräsident Steinmeier

Mehrere Sternsinger-Gruppen des Bistums Trier waren in Berlin zu Gast. Unter ihnen auch junge Menschen des Palotti-Hauses Neunkirchen.

„Lieber Herr Bundespräsident, die Sternsinger sind da! Wir bringen Ihnen den Segen für das neue Jahr.“ Mit diesen Worten hat die zehnjährige Selma aus Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier begrüßt. Sie gehörte zu den 39 Sternsingern aus dem Bistum Trier, die am Sonntagvormittag am Sternsingerempfang des Bundespräsidenten und seiner Frau Elke Büdenbender im Schloss Bellevue teilnahmen. Mit dabei auch eine Gruppe aus dem Neunkircher Palotti-Haus. Alle zusammen vertraten sie die rund 300 000 Mädchen und Jungen, die um den Jahreswechsel von Tür zu Tür ziehen und Spenden für benachteiligte Kinder in aller Welt sammeln. Das teilt die Bischöfliche Pressestelle Trier mit.

Die Sternsinger kamen neben Neunkrichen aus den Pfarreien St. Antonius in Saarhölzbach, St. Hildegard in Emmelshausen und St. Johannes in Sirzenich. In Trier hatten Ende 2017 mehr als 2600 Sternsinger die 60. Aktion Dreikönigssingen bundesweit eröffnet. Es ist das zweite Mal in seiner Amtszeit, dass Bundespräsident Steinmeier die Sternsinger empfing. Der Bundespräsident sagte: „Ihr bringt nicht nur Gottes Segen, ihr öffnet Türen. Und damit gelingt euch etwas ganz Besonderes: Menschen, die sich gar nicht kennen, öffnen sich, und sie kommen ins Gespräch miteinander.“ Die Sternsinger seien offen für Neues, lobte das Staatsoberhaupt. Und sie machten sich stark für Kinder, die in armen Ländern leben oder in Ländern, in denen Krieg ist. Steinmeier: „Ihr schenkt also auch etwas, so wie damals die Könige, und ich finde, euer Geschenk ist das Schönste, das man sich vorstellen kann. Ihr setzt euch ein, um zu helfen.“

„Segen bringen, Segen sein. Wir gehören zusammen – in Peru und weltweit!“ heißt das Motto der Aktion Dreikönigssingen 2019, bei der besonders auf Kinder mit Behinderung aufmerksam gemacht wird. Das Beispielland ist Peru. Vor der Ansprache des Bundespräsidenten hatten die kleinen und großen Könige symbolisch an das Schlossportal geklopft und das Staatsoberhaupt mit einem Lied begrüßt.

Mit der Einladung zum Empfang setzte Steinmeier die Tradition der Empfänge fort, die schon seine Amtsvorgänger gepflegt hatten. Im Anschluss an den offiziellen Teil wartete auf die Kinder und Jugendlichen noch ein besonderes Highlight: Sie durften bei Kakao und Brezeln hautnah mit dem Bundespräsidenten sprechen und alle ihre Fragen stellen.

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