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Stennweiler feierte seine Wehr

Stennweiler feierte seine Wehr

Stennweiler. Kim und Sara Pukallus, die zehn und acht Jahre alten Schwestern, saßen beim Festkommers zum 100-jährigen Bestehen der Stennweiler Wehr ganz vorn an der Bühne. Damit bekundeten sie ihr Interesse an den Abläufen dieser Jubiläumsfeier in der voll besetzten Lindenhalle. Denn nicht nur Festreden wurden gehalten

Stennweiler. Kim und Sara Pukallus, die zehn und acht Jahre alten Schwestern, saßen beim Festkommers zum 100-jährigen Bestehen der Stennweiler Wehr ganz vorn an der Bühne. Damit bekundeten sie ihr Interesse an den Abläufen dieser Jubiläumsfeier in der voll besetzten Lindenhalle. Denn nicht nur Festreden wurden gehalten. Auch die Dorfgemeinschaft wollte mitmachen bei diesem Jubiläum und so ihren Feuerwehrleuten zeigen: "Gut, dass es Euch gibt!" Etliche Vereine brachten unterhaltsame Beiträge. Die Nabu-Gruppe sketchte ebenso wie die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen und der DRK-Ortsverein. Stepdance brachten die Damen der Turngemeinde Landsweiler-Reden. Und der katholische Kirchenchor sang "Wir kamen als Freunde und gehen als Freunde".Ebenfalls viel Beifall gab es für die Kindergarten-Kinder, als sie das Feuerwehrlied sangen und als "die drei Tenöre" Achim Heep, Eric und Nils Meier grandioses Stehvermögen bewiesen. Halb Stennweiler feierte mit seiner Wehr. Ebenfalls zahlreiche Gäste und benachbarte Wehren. Löschbezirkführer Markus Saar oblag die Begrüßung und der erste Beigeordnete der Gemeinde Schiffweiler und Stennweiler Ortsvorsteher Markus Fuchs erläuterte in seiner Laudatio, was 100 Jahre Feuerwehr Stennweiler und die vor 45 Jahren gegründete Jugendwehr für den Ort bedeuten. Herausgestellt wurde, dass das Gerätehaus von der Wehr und mit Hilfe örtlicher Gewerbetreibender renoviert und auch optisch aufpoliert wurde. In seinem Plädoyer für den Erhalt aller vier Löschbezirke in der Großgemeinde machte Fuchs deutlich: "Alle vier Standorte sind richtig positioniert, damit unsere Feuerwehrleute schnell und effektiv am Einsatzort einschreiten und so für die Rettung von Menschen, Tieren und des Eigentums der Bürger sorgen können." Allerdings müsse man sich ob der misslichen Finanzlage der Kommune mit der Wehrführung beraten, welche Anschaffungen für die Ausrüstung der Wehr wichtig und welche noch zurück gestellt werden könnten. Markus Fuchs: "Unsere Feuerwehrleute arbeiten ehrenamtlich, was in der heutigen Zeit keine Selbstverständlichkeit ist. Und auch manchmal unter Einsatz ihres Lebens. Kreisbrandinspekteur Werner Thom hob den hohen Ausbildungsstand der Wehrleute heraus und erinnerte, dass sie die angeschafften Geräte zwar bedienten, Nutznießer seien jedoch die Bürger." An Ferdinand Saar und Armin Rauber, die seit 60 und seit 50 Jahren Mitglied der Wehr sind, verlieh Kreisvorsitzender Horst Malter das Ehrenabzeichen des Landesfeuerwehrverbandes. Bernd Mohrbach würdigte die Bedeutung der Jugendwehr. Die Schwestern Kim und Sara Pukallus hörten aufmerksam zu. Und sie wollen, wie sie an diesem Nachmittag bekundeten, in einigen Jahren als richtige Feuerwehrleute Dienst tun. Denn was sie bisher gelernt hätten, sei interessant. "Wir wollen auch mal als Feuerwehrleute Dienst tun."Kim (10) und Sarah (8) Pukallus