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Sperrungen in Neunkirchen: Stadt reagiert auf Verkehrsprobleme in der City

Sperrungen in Neunkirchen : Stadt reagiert auf Verkehrsprobleme in der City

Verkehrsstress in Neunkirchen: Stadt reagiert mit Änderungen, nachdem LfS-Baustelle Verkehrsflüsse ändert.

Die Kreisstadt Neunkirchen hat sich nochmals beim Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) dafür eingesetzt, die massiven Verkehrsprobleme, die mit der am Montag gestarteten Baumaßnahme des LfS in der Lindenallee aufgetreten sind, abzumildern. Dies schreibt das Rathaus in einer Pressemitteilung. Die geänderte Verkehrsführung gilt seit Donnerstag und hat schon in den ersten Stunden zu einer sichtbaren Abmilderung der Probleme geführt, wie die Verwaltung betont. In den letzten Tagen hatte sich gezeigt, dass ein Großteil der Verkehrsteilnehmer die ausgeschilderte Umleitung nicht nutzt und stattdessen auf Schleichwegen durch die Innenstadt gefahren war. Dies habe zu massiven Problemen in der Luther-, Pasteur- und Miller-Straße geführt, die diese Verkehrsmenge nicht aufnehmen können.
Die Stadt hat derart reagiert, dass die bestehende Einbahnregelung in der Luther-Straße um rund 50 Meter verlängert wird. Dies hat zur Folge, dass die Pasteur- und Miller-Straße vom Durchgangs- und Baustellenverkehr weitgehend befreit werden, wodurch auch die Anwohner deutlich weniger Abgas- und Lärmbelastung ertragen müssen, so das Rathaus weiter. Bereits im Vorfeld habe sich die Stadtverwaltung für eine zeitliche Entzerrung der Maßnahmen in der Lindenallee und am Plättchesdohle eingesetzt (die SZ berichtete). Diesem Anliegen wollte der LfS nicht nachkommen. Es hatte darauf verwiesen, dass die Sommerferien trotz allem die beste Zeit für die Arbeiten seien und man nicht mit der langen Verzögerung am Plättchesdohle gerechnet habe. Die jetzt auf Initiative der Stadt durchgeführte Änderung wird vom LfS mitgetragen, heißt es aus dem Rathaus.