Stadt Neunkirchen dankt den Lesementoren

Eins-zu-eins-Betreuung : Stadt Neunkirchen dankt den Lesementoren

„Lesen öffnet Horizonte. Erst wenn wir Buchstaben begreifen und zu Worten und diese wiederum zu Sätzen zusammenfügen können, erschließt sich uns die Welt, in der wir leben. Kinder und Jugendliche entwickeln lesend ihre Fantasie, Empathie und ihre Sprache.

Nur wer zu lesen vermag, kann die Bedeutung von Texten erfassen, kann einen Schulabschluss machen, sich eine eigene Meinung bilden und sein Leben selbst in die Hand nehmen. Was mehr als genug gute Gründe sein dürften, warum die Kreisstadt Neunkirchen Jahr für Jahr ihre Lesementoren ins Robinsondorf zu einem Dankeschön-Essen einlädt, wie die Stadtpressestelle schreibt. „Dies ist immer eine gute Gelegenheit für die Lehrer der beteiligten Schulen, sich mit den ehrenamtlichen Helfern auszutauschen“, weiß Gertrud Backes, Leiterin des Amtes für Soziale Dienste, Kinder, Jugend und Senioren.

Aktuell sind 45 Mentoren an den Grundschulen Bachschule, Stadtpark, Furpach, Wellesweiler, Schillerschule und der Förderschule geistige Entwicklung aktiv. Das zugrundeliegende Projekt läuft seit  neun Jahren mit großem Erfolg. Dabei besuchen die Lesementoren regelmäßig eine Grundschule, wo sie mit Kindern - meist Zweitklässlern - im Anschluss an den regulären Unterricht lesen. Das Besondere ist die Eins-zu-Eins-Betreuung: die Mentoren kümmern sich jeweils um ein Kind. Was die Mädchen und Jungen in der Regel sehr genießen, so Gertrud Backes. Sie würde sich freuen, wenn man zügig neue Lesepaten finden könnte für die elf zum Schuljahresbeginn ausgeschiedenen Lesementoreninnen und -mentoren.

Nähere Infos gibt es unter Tel. (0 68 21) 20 24 15.