Gelingt Inklusion auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt? Debatte über die Zukunft der Behinderten-Werkstätten – Kritik an „modernem Ablasshandel“

Spiesen · Ein höheres Entgelt, der Übergang auf den ersten Arbeitsmarkt oder die Bildung von Inklusionsbetrieben – die Werkstätten für Menschen mit Beeinträchtigungen sind im Wandel. Doch wie kann es zukünftig weitergehen? Darüber haben Fachleute in Spiesen diskutiert.

Im Podium: Thomas Latz, Bettina Altesleben, Michael Schmaus, Andrea Metternich und Nicole Burek. Foto: Carolin Merkel

Im Podium: Thomas Latz, Bettina Altesleben, Michael Schmaus, Andrea Metternich und Nicole Burek. Foto: Carolin Merkel

Foto: Carolin Merkel

Zwei Tage lang beschäftigte sich das Bundesnetzwerk der Frauen-Beauftragten in Einrichtungen „Starke.Frauen.Machen“ mit der Zukunft der Behindertenwerkstätten. Im Fokus standen dabei im Zentrum für Kommunikation (CFK) zum einen die Barrieren, auf die speziell Frauen mit Beeinträchtigungen stoßen können. Aber auch die Ergebnisse der Entgeltstudie, der Übergang von Werkstätten zum allgemeinen Arbeitsmarkt sowie die Einrichtung von Inklusionsbetrieben wurden thematisiert.