„Wir haben uns sehr stark weiterentwickelt“

Elversberg · Die U17-Fußballer der SV Elversberg möchten das Jahr am Sonntag ab 11 Uhr mit einem Heimsieg gegen den 1. FC Kaiserslautern beenden. Das Team habe sich an die Liga angepasst, sagt Nicolas Waltner, der beste Torschütze. Der Neuzugang aus Püttlingen hat für die SVE ein besonderes Lob.

Mit fünf Toren in elf Spielen ist Nicolas Waltner der beste Stürmer der U17-Bundesligamannschaft der SV Elversberg . Bei der 3:5-Niederlage der SVE-Junioren am vergangenen Sonntag beim Tabellenführer FC Bayern München schoss der 16-jährige Fußballer sein Team mit einem Doppelpack zur 2:0-Führung. "Ein Doppelpack in der Bundesliga gegen die Bayern ist schon etwas Besonderes, aber es hat mich mehr geärgert, dass wir das Spiel verloren haben", sagt Nicolas Waltner, der vor dieser Saison vom 1. FC Saarbrücken zur SV Elversberg gewechselt war. "Man spürt in Elversberg einfach, dass sich viel mehr um die Jugend gekümmert wird. Bei der SVE hat der Nachwuchs einen ganz anderen Stellenwert als bei anderen Vereinen", sagt der Püttlinger.

Im letzten Spiel vor der Winterpause empfängt die U17 der SVE an diesem Sonntag um 11 Uhr den 1. FC Kaiserslautern im Stadion am Franzschacht in Friedrichsthal. Im Hinspiel in Kaiserslautern gab es für die SVE eine bittere 0:4-Niederlage. "Das war eines unserer schlechtesten Spiele in dieser Saison. Außerdem war damals noch alles Neuland für uns. Mittlerweile sind wir in der Bundesliga angekommen", erklärt Nicolas Waltner. Demnach hat die SVE am Sonntag eine Chance gegen den FCK. "Eine Chance haben wir immer. Ich glaube, wir sind mittlerweile erfahrener geworden und haben uns an das Tempo und die Aggressivität in der Bundesliga angepasst. Wir geben alles dafür, um das Jahr mit einem Sieg abzuschließen", sagt der Stürmer.

Auch bei einem Sieg gegen den FCK würde die U17 der Elversberger das Fußballjahr als Tabellenletzter beenden. Sieben Punkte fehlen aktuell zu einem Nichtabstiegsplatz. "Unser Ziel ist ganz klar der Klassenerhalt. Die vergangenen Spiele und Ergebnisse haben gezeigt, dass wir das Ziel erreichen können. Nach der Winterpause greifen wir wieder voll an", sagt der 16-Jährige, der sich bei vier Trainingseinheiten pro Woche plus Ligaspiel auf die Pause freut. "Nach einem sehr intensiven, halben Jahr Bundesliga sind wir alle froh, dass wir mal ein paar Wochen Zeit haben zu regenerieren und abzuschalten. Zu lange darf die Pause aber auch nicht sein, sonst fehlt mir der Fußball", sagt er.

Bis auf den Langzeitverletzten Giuseppe Zaffino stehen Trainer Sascha Hildmann gegen Kaiserslautern alle Spieler zur Verfügung. "Wir haben uns in den vergangenen Wochen und Monaten sehr stark weiterentwickelt. Das wollen wir am Sonntag noch mal zeigen und dann mit einem positiven Ergebnis in die Winterpause gehen", sagt Hildmann.