Verdiente Sportler vom Bürgermeister in der Glück-Auf-Halle Elversberg ausgezeichnet

Sportlerehrung Spiesen-Elversberg : Den inneren Schweinehund überwinden

Bürgermeister Pirrung hat verdiente Sportler in der Glück-Auf-Halle in Elversberg ausgezeichnet.

Zum letzten Mal in seiner Amtszeit lud Bürgermeister Reiner Pirrung verdiente Sportler aus der Gemeinde zur Ehrung in die Glück-Auf-Halle in Elversberg. „Überwinde deinen inneren Schweinehund und zeige Teamgeist“, so begrüßte Pirrung die zahlreich erschienenen Aktiven der örtlichen Vereine. „Sport ist das Wort, das uns in diesen Stunden vereint, Sport ist unser gemeinsames Anliegen“, so Pirrung weiter.

Der scheidende Bürgermeister konnte, wie in den vergangenen Jahren auch, zahlreiche Sportler für ihre herausragenden Leistungen in den unterschiedlichsten Disziplinen auszeichnen. Mannschaften und einzelne Aktive aus neun Sportarten wie Wasserball, Trampolinturnen, Fußball, Leichtathletik, Billard, Schießsport, Karate, Badminton, Kegeln und auch Triathlon.

Insgesamt wurden 70 Medaillen verteilt, davon 40 goldene, 16 silberne und 14 bronzene. Goldmedaillen erhalten Sportler, die in den vergangenen Jahren bereits mehrfach ausgezeichnet werden konnten. Neben den Medaillen erhielten die Preisträger die dazugehörige Urkunde sowie als Geschenk ein „PowerBank“. Pirrung dankte auch den Unterstützerteams: „Mein Dank gilt den Trainern, den Betreuern, den Funktionären und nicht zuletzt den Eltern. Sie haben den Applaus ebenso verdient, wie die Akteure“, forderte er die Gäste der Veranstaltung auf.

Die Veranstaltung steht seit einigen Jahren auch im Zeichen des Rades. Stadtradeln ist in aller Munde. Die landesweite Aktion hat zwei große Ziele: Sie fördert die Fitness und schützt die Umwelt. Gerade in Zeiten des Klimawandels kann der Hype ums Fahrrad genutzt werden, die Natur von Schadstoffen zu entlasten und den Ausstoß von Kohlendioxid zu reduzieren.

Pirrung zeigte sich stolz darauf, dass sich viele Bürger der Gemeinde als Stadtradler engagierten und die Aktion aktiv unterstützten. So radelten alle Teilnehmer zusammen in knapp drei Wochen 12 464 Kilometer, was eine Einsparung an Kohlendioxid von 1 770 Tonnen entspricht. Dieses Engagement wurde mit einer Urkunde von Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger belohnt. Die Radler der Gemeinde belegten Platz 11 der fahrradaktivsten Gemeinden im Saarland. Die fleißigsten Pedaltreter waren Timo Messemer mit  1 083 Kilometer, Christian Groß, 1 028 Kilometer und Martina Pohl, 1 006 Kilometer. Als Team siegten die „MatschFinder“, die mit 16 Teilnehmern auch die teilnehmerstärkste Gruppe stellten, 7 343 Kilometer radelten und dabei 1 042 Kilogramm Kohlendioxid einsparten.

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