SVE-Trainer warnt vor Nelson Mandela

Mit Eintracht Frankfurt erwarten die U17-Fußballer der SV Elversberg am Sonntagmittag einen bärenstarken Gegner. Seine Jungs haben zuletzt große Fortschritte gemacht, lobt Trainer Sascha Hildmann – und warnt besonders vor einem Gästespieler.

Die U17 der SV Elversberg hat es am dritten Spieltag der Junioren-Bundesliga einmal mehr mit dem Nachwuchs eines gestandenen Bundesligavereins zu tun. An diesem Sonntag ist Eintracht Frankfurt zu Gast auf dem Rasenplatz des SC Friedrichsthal. Kurios: Laut SVE-Trainer Sascha Hildmann erfolgt der Anstoß um 13 Uhr, laut der offiziellen Verbandsseite fussball.de schon um 12.30 Uhr.

Hildmann sagt: "Das wird der nächste schwere Brocken für uns. Ich schätze die Frankfurter ähnlich stark ein, wie den 1. FC Kaiserslautern in der vergangenen Woche (0:4-Niederlage)." Er warnt besonders vor Nelson Mandela Mbouhom: "Das ist ein brutal starker Stürmer. Den müssen wir unbedingt im Auge behalten." Trotz der beiden Auftakt-Niederlagen haben sich die SVE-Spieler, die in der vergangenen Saison allesamt noch in der C-Jugend-Verbandsliga spielten, bislang wacker geschlagen.

Die Entwicklung sieht der Trainer positiv: "Vor allem in der Abwehrarbeit wissen Niklas Huf und Fabio Götzinger mittlerweile, auf was es ankommt, und dass man im eigenen Strafraum nur noch Mann-orientiert verteidigt. Im Spiel nach vorne haben die Jungs auch gemerkt, dass es nur noch mit wenigen Ballkontakten geht. Wir machen Woche für Woche Fortschritte."

Personell kann Hildmann wieder aus dem Vollen schöpfen. Ein kleines Fragezeichen steht noch hinter Mittelfeldspieler Sandro Kempf. "Sandro hat eine Kapselverletzung im Sprunggelenk. Wenn er das Abschlusstraining komplett absolvieren kann, dann kann er am Sonntag auflaufen", sagt sein Trainer optimistisch. Bei der 1:2-Auftaktniederlage gegen den FC Bayern München traf Kempf vor zwei Wochen vier Minuten vor dem Abpfiff volley aus 20 Metern zum 1:2 - das bisher einzige Saisontor.