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SV Elversberg II spielt bei Arminia Ludwigshafen

Fußball-Oberliga : Spitzenspiel für die SV Elversberg II am Rhein

Die SV Elversberg II fiel am Sonntag durch das 1:1 zu Hause gegen die TSG Pfeddersheim vom zweiten auf den vierten Platz in der Südstaffel der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar zurück (wir berichteten).

Eines der Teams, die an der Reserve des Regionalligisten vorbeizogen, war Arminia Ludwigshafen. Die Arminen haben nun einen Zähler mehr als Elversberg II. Das könnte sich aber schnell wieder ändern – denn an diesem Samstag um 14.30 Uhr ist die SVE II zum Spitzenspiel in Ludwigshafen zu Gast.

„Das wird eine schwere Aufgabe. Ludwigshafen ist eine sehr zweikampfstarke und robuste Mannschaft, gepaart mit einigen fußballerisch starken Akteuren“, sagt SVE-Trainer Marcio Emich, der den kommenden Gegner am Samstag bei dessen 2:1-Sieg beim FC Hertha Wiesbach beobachtete.

Beim Auswärtsspiel am Rhein kann der Elversberger Übungsleiter wieder auf seinen Co-Spielertrainer Christian Frank und den defensiven Mittelfeldspieler Johannes Marchetti zurückgreifen. Frank fehlte gegen Pfeddersheim gelb-rot-gesperrt. Marchetti hatte einen Termin im Rahmen seines Studiums.

Nach fünf Spieltagen ist das Feld in der Oberliga übrigens noch dicht beisammen: Elversberg II (aktuell neun Zähler) könnte bei einem Sieg in Ludwigshafen im Optimalfall die Tabellenführung übernehmen. Umgekehrt könnte das Team im Falle einer Niederlage aber auch bis auf Rang acht abrutschen.

Wie viele Punkte am Ende der 22 Staffel-Spieltage nötig sein werden, um einen der begehrten Plätze in der Aufstiegsrunde (für sie qualifizieren sich die ersten Sechs) zu ergattern, ist schwer abzuschätzen. „Das kann ich wirklich nicht sagen“, erklärt auch Emich.

In der österreichischen Bundesliga, die seit zwei Jahren mit zwölf Teams im selben Modus spielt wie aktuell die Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar, erreichte der TSV Hartberg in der Spielzeit 2019/20 mit 29 Punkten als Sechster die Meisterrunde. Austria Wien musste mit vier Zählern weniger in die Abstiegsrunde. In der Spielzeit 18/19 verpasste der SV Mattersburg dagegen mit 29 Zählern als Siebter knapp die Meisterrunde.